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Siebensitzer wird größer und ist in fünf Motorierungen erhältlich Weltpremiere für neuen Kompakt-Van Toyota Verso

Genf (Schweiz), 6. März 2009
Toyota stellt die Neuauflage seines Kompakt-Vans vor. Dieser verzichtet künftig auf den Zusatz "Corolla" und nennt sich nur noch Verso. Auf dem Auto-Salon in Genf vom 5. bis 15. März 2009 ist der japanische Siebensitzer jetzt erstmals zu bestaunen.

Sieben Zentimeter länger
Mit 4,44 Meter ist er im Vergleich zum Vorgänger um sieben Zentimeter länger. Gleichzeitig wuchs auch der Radstand um drei Zentimeter, was wiederum dem Platzangebot für die Passagiere zugute kommt. Seine Grundform behält auch die Neuauflage des Japaners bei, allerdings zeigt sie sich etwas aufgefrischt. So gibt es erneut eine sanft nach hinten abfallende Dachlinie. Die Seitenansicht ist durch eine nach oben ansteigende Sicke gekennzeichnet.

32 verschiedene Sitzkombinationen
Komplett neu gestaltet wurde der Innenraum des Verso. Die Instrumenteneinheit ist in die Mitte der Armaturentafel gerückt. Das Sitzkonzept erlaubt 32 verschiedene Sitzkombinationen und soll nicht nur besonders flexibel, sondern auch leicht bedienbar sein. Auch in der zweiten und dritten Reihe kommen Einzelsessel zum Einsatz. In der zweiten Reihe lässt sich das Gestühl in Längsrichtung verstellen. Außerdem ist die Beinfreiheit angewachsen. Werden alle Lehnen der zweiten und dritten Reihe umgeklappt, entsteht ein ebener Ladeboden von 1,83 Meter Länge und 1,59 Meter Breite. Sind alle sieben Sitze aufgestellt, beträgt das Kofferraumvolumen 178 Liter.

Drei Diesel und zwei Benziner
Die Motorisierungen haben an Leistung zugelegt, gleichzeitig konnten jedoch der Kraftstoffverbrauch und damit der CO2-Ausstoß gesenkt werden. Insgesamt stehen für den Verso fünf Triebwerke zur Wahl: Drei Common-Rail-Diesel mit 126, 150 und 177 PS. Alle Modelle mit Dieselaggregat erfüllen die Euro-5-Abgasnorm. Der 150 PS starke 2.2 D-4D ist auf Wunsch mit einer neuen Sechsstufen-Automatik erhältlich. Hinzu kommen zwei neue Benzinmotoren. Das 1,6-Liter-Triebwerk leistet 132 PS und soll laut Hersteller durchschnittlich 6,7 Liter Sprit verbrauchen und 158 Gramm CO2 ausstoßen. Der neue 1.8 kommt künftig auf 147 PS. Der Durchschnittsverbrauch beträgt 6,9 Liter je 100 Kilometer, der CO2-Ausstoß 162 Gramm pro Kilometer.

Sieben Airbags und aktive Kopfstützen
Die Sicherheitsausstattung umfasst sieben Airbags, ein Schleudertrauma-Schutzsystem inklusive aktiver Kopfstützen vorne sowie eine Energie absorbierende Motorhaube für den Fußgängerschutz von. Hinzu kommen ein ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung, ein Bremsassistent sowie ein Stabilitätsprogramm und eine Traktionskontrolle. Mit an Bord ist auch eine Berganfahrhilfe.

Neuer 1,33-Liter-Benziner für den iQ
Ebenfalls auf dem Genfer Salon präsentiert Toyota für den iQ einen 1,33-Liter-Benzinmotor mit Start-Stopp-Automatik. Das Aggregat leistet 99 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 125 Newtonmeter. Serienmäßig wird der iQ 1.33 Dual-VVT-i mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe inklusive Start-Stopp-Automatik geliefert. Damit soll er 4,8 Liter Benzin auf 100 Kilometer benötigen, was einer CO2-Emission von 113 Gramm je Kilometer entspricht. Die neue Start-Stopp-Automatik verringert den Kraftstoffverbrauch dabei je nach Fahrsituation um bis zu drei Prozent, so Toyota.

Ab Juli 2009 erhältlich
Alternativ steht ein stufenloses Multidrive-Getriebe zur Verfügung. Mit diesem beträgt der Normverbrauch laut Hersteller 5,1 Liter, der CO2-Ausstoß 120 Gramm je Kilometer. Der iQ 1.33 ist ausschließlich in der gehobenen Ausstattungsvariante "iQ+" erhältlich. Er besitzt serienmäßig 16-Zoll-Leichtmetallräder, eine Klimaautomatik und elektrisch heranklappbare Außenspiegel. Ein Audiosystem, ein Lederlenkrad sowie ein Lederschaltknauf ergänzen die Ausstattung. Ab Juli 2009 kommt der iQ 1.33 Dual-VVT-i zu den Händlern.
(mn)

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