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Bildergalerie
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| Weitere Sportwagen mit alternativen Antrieben: |
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Neuenrade, 14. September 2009 – Ein leichter Sportwagen im Stile des Lotus 7 mit reinem Elektroantrieb: Sowas kommt aus Deutschland. Die Firma E-Wolf hat zusammen mit Spezialisten des Leichtbau-Zentrums Sachsen und des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik der Technischen Universität Dresden den leichten und straßenzugelassenen Formel-Sportwagen e1 entwickelt. Der Prototyp des Einsitzers steht auf der IAA (17. bis 27. September 2009 in Frankfurt am Main).
Wiegt unter 500 Kilogramm
Der e1 ist ein heckgetriebener Einsitzer, bestehend aus einer Karbon-Aluminium-Konstruktion – selbst die Felgen sind aus Karbon gemacht. Das Leergewicht des Renners soll unter 500 Kilogramm liegen, das zulässige Gesamtgewicht gibt E-Wolf mit 570 Kilogramm an – der Fahrer sollte sich also nicht allzu viele Speckröllchen angefuttert haben. Dank eines 110-Kilowatt-Elektromotors (150 PS) spurtet der Wagen in unter fünf Sekunden auf 100 km/h, bei 230 km/h ist Schluss mit Vortrieb. Als maximales Drehmoment gibt E-Wolf 250 Newtonmeter an.
Moderner Energiespeicher
Aber nicht nur die ultraleichte Aluminium-Sandwich-Blechkonstruktion und die selbsttragende kohlenfaserverstärkte Karosserie sind technische Highlights des Wagens. Auch als Lithium-Ionen-Energiespeicher soll eines der modernsten zur Zeit verfügbaren Systeme zum Einsatz kommen. Der Akku-Spezialist Li-Tec steuert die Batterien mit keramischem Separator bei. Die Keramik-Membran ist extrem hitzebeständig, stabil und flexibel, so E-Wolf. Sie sorgt für eine Trennung von Anode und Kathode, wegen ihrer porösen Struktur kann sie von Lithium-Ionen passiert werden. Beim Ladevorgang wandern die Ionen durch Elektrolyt und Separator von der Kathode zur Anode, beim Entladen verläuft dieser Vorgang in umgekehrter Richtung. Der Stromspeicher soll eine hohe Anzahl von Lade- und Entladevorgängen ermöglichen – im Falle des e1 hält die Batterie laut Hersteller zehn Jahre lang.
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