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Jedes zweite Auto mit Mängeln an Beleuchtung Nicht immer Licht ins Dunkel gebracht

München, 7. Januar 2013
Jedes zweite Auto hat mindestens einen Mangel an der Lichtanlage. Das ist das Ergebnis des Lichttests, den der Automobilclub ADAC 2012 durchgeführt hat. Häufigster Beanstandungsgrund waren falsch eingestellte Scheinwerfer.

Leuchtweite häufig falsch eingestellt
Über 40 Prozent der getesteten Fahrzeuge hatten falsch eingestellte Haupt- oder Nebelscheinwerfer. Ist ein Scheinwerfer zu hoch eingestellt, wird der Gegenverkehr geblendet. Schlimme Unfälle können die Folge sein. Bei 22,9 Prozent wurde hingegen ein zu tief eingestelltes Abblend- oder Fernlicht festgestellt. Der Lichtkegel reicht in diesem Fall weniger weit auf die Fahrbahn und die Sicht des Fahrers verschlechtert sich. Vor allem nachts wird die Fahrsicherheit dadurch stark beeinträchtigt.

Licht am Ende des Tunnels
Den Grund für die hohe Mängelquote sieht der Automobilclub vor allem in so genannten "No-Name-Lampen". Bei solchen Billigprodukten kann es leicht zu einer falschen Einstellung des Lichtkegels kommen. Die gute Nachricht: Defekte bei Lampen sind eher selten. Nur 6,7 Prozent der Front- und 4,4 Prozent der Heck-, Blink- oder Bremsleuchten waren im Test kaputt. Im Zuge des jährlichen Lichttests hat der ADAC im Jahr 2012 die Beleuchtungsanlagen von etwa 9.000 Fahrzeugen überprüft.
(ts)

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