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Aston Martin Vanquish Shooting Brake und Speedster Familienzuwachs: Zwei neue Zagatos

Monterey (USA), 16. August 2017
Gute Nachrichten für solvente Autokunden: Aston Martin wird das Vanquish-Zagato-Angebot um zwei neue Modelle erweitern, indem ein Shooting Brake und ein Speedster ins Lineup aufgenommen werden. Wie der britische Hersteller nun bekanntgegeben hat, sollen nicht nur 99 Coupés und 99 Volante gebaut werden, sondern außerdem 99 Shooting Brakes und 28 Speedster. Vorgestellt werden die beiden Neuzugänge auf der Monterey Car Week 2017 (11. bis 20. August), wir haben die ersten Informationen.

Die Basis und der Shooting Brake
Alle Zagato-Modelle basieren auf dem Vanquish S. Er hat einen 6,0-Liter-V12-Saugbenziner unter der Haube, der über eine Achtgang-Automatik seine 603 PS und 630 Newtonmeter Drehmoment an die Hinterräder schickt. Aber zum Shooting Brake: Über ihn gibt es so gut wie keine Details. Lediglich ein paar Informationen über das Design gewährt uns Aston Martin und ein einziges Foto. Laut Hersteller verfügt das verlängerte Doppel-Kuppel-Dach über eingelassene Glaselemente, die für ein lichtdurchflutetes Cockpit sorgen. Der Wagen hat zwei Sitzplätze und es gibt ein maßgeschneidertes Kofferset für das Gepäckabteil. Die Produktion des Shooting Brake soll im Jahr 2018 starten.

Der Speedster und die Preisprognose
Bei dem Speedster handelt es sich um eine Art Hardcore-Version des Volante. Hinter den beiden Sitzen sind deshalb Höcker angebracht. Sie bestehen wie der Rest der Karosserie aus Carbon. Sie liebäugeln mit einem Speedster? Zu spät, denn alle Exemplare sind bereits vergriffen und die Auslieferungen werden 2018 beginnen. So ist das eben mit streng limitierten Sondermodellen. Doch wieso gleich eine ganze Zagato-Familie? "Viele unserer Kunden wünschen sich verschiedene Dinge. Einige bevorzugen ein puristisches Coupé, andere mögen es etwas extremer und wollen einen Speedster. Ja, einige Kunden haben von jedem Modell ein Exemplar geordert", erläutert Aston-Martin-Chefdesigner Marek Reichman. Preise werden übrigens nicht genannt. Da ein Vanquish S Coupé von der Stange aber bereits mit über 260.000 Euro zu Buche schlägt, dürfte eine Zagato-Version wohl deutlich über 300.000 Euro liegen und eher an der 500.000-Euro-Marke kratzen.
(ml)

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