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So kommt das Hypercar von Aston Martin und Red Bull Neweys nächster Streich wird schnell

Gaydon (England), 5. Juli 2016
Wenn sich der erfolgreichste Formel-1-Designer aller Zeiten mit einer traditionsreichen britischen Sportwagen-Schmiede zusammentut, um das ultimative Hypercar zu bauen, sollte die Konkurrenz schon mal die Ohren anlegen. Nach langem Brodeln der Gerüchteküche können wir nun einen ersten Blick auf den neuen AM-RB 001 werfen – das Hypercar, das alle anderen Hypercars schlagen soll.

Trio Infernale
Hinter dem Projekt stecken Adrian Newey, seines Zeichens der bedeutendste Designer der Formel-1-Geschichte, Marek Reichmann, Chefdesigner bei Aston Martin und David King, Chef für die "Special Operations" der britischen Marke. Das Trio hat sich als Ziel gesetzt, ein Straßenauto zu bauen, das für den täglichen Gebrauch genauso ausgelegt ist, wie dafür, Porsche 918, McLaren P1 und Co von der Strecke zu fegen.

Carbon und V12
Der AM-RB 001 basiert auf einem Carbon-Chassis, über das Marek Reichmann mit seinem Team ein gleichermaßen schönes wie effektives Karosserie-Kleid gezogen hat. Der Großteil des wichtigen Anpressdrucks wird unter dem Fahrzeug generiert. Hinter dem Fahrer sitzt ein neuer V12-Mittelmotor ohne Turboaufladung, der sehr hohe Drehzahlen erreichen soll. Durch die Kombination aus Carbon-Fahrzeug und V12-Power streben die Entwickler ein Leistungs-Gewichts-Verhältnis von 1:1 an – das bietet bisher nur der Koenigsegg One:1 mit 1.360 PS auf eben so viele Kilogramm. Sowohl die Aufhängung als auch das Getriebe des AM-RB 001 stammen aus der Feder von Red-Bull-Racing-Designer Adrian Newey.

Auch eine Track-only-Version kommt
Gebaut wird das Aston-Hypercar in Gaydon, wo auch der mittlerweile legendäre One-77 vom Band lief. Für die Produktion strebt man zwischen 99 und 150 Straßenfahrzeuge an. Von der ebenfalls geplanten Trackday-Version, die performance-technisch mal eben auf LMP1-Rennwagen-Niveau liegen soll, sind 25 Exemplare geplant. Einen Preis gibt es noch nicht, die ersten Autos sollen 2018 ausgeliefert werden.
(mf)

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