zaehlpixel

Erste Bilder der finalen Version des Elektroautos Erwischt: So geht der BMW i3 in Serie

Haar, 26. März 2013
Liegt die Zukunft des Automobils in der Elektromobilität? Bei BMW ist man davon überzeugt, dass der Sprit aus der Steckdose eine brauchbare Lösung ist. Unter dem Label "i" entstehen zwei Fahrzeuge, die auch dem Flottenverbrauch der Münchner zugute kommen sollen. Der i8 ist ein Sportwagen mit Plug-in-Hybrid und startet 2014. Schon auf der IAA 2013 debütiert der Elektro-Kleinwagen i3. Nun zeigen neue Erlkönigbilder, wie er in Serie geht.

Ungewöhnliche Türlösung
Bereits im Herbst 2012 zeigte das i3 Concept Coupé, wohin die Reise führt. Die Studie war knapp vier Meter lang und 1,56 Meter hoch, in der Serie wird es dabei bleiben. Die Karosserie besteht zur Gewichtsreduzierung aus kohlefaserverstärktem Kunststoff, kurz CFK. Die i3-Serienversion wird ab Ende 2013 als Fünftürer beim Händler stehen. Für die hinteren Portale setzt BMW auf eine Lösung im Stil des Mini Clubman oder Mazda RX-8, nämlich recht schmale Türen, die entgegengesetzt öffnen. Ein besonderes optisches Merkmal: In Höhe der Fondtüren sind die Fenster weit nach unten gezogen.

Teures Vergnügen
Innenraum und Cockpit des i3 werden auf das Wesentliche reduziert. Auffallend ist ein großer Bedienhebel am Lenkrad, in dem alle Funktionen wie Blinker, Scheibenwischer und Gangstufe zusammengefasst werden. Gleich zwei Displays – eins hinter dem Lenkrad, eins mittig auf dem Armaturenbrett – stehen zur Steuerung der Infotainment- und Kommunikationsfunktionen bereit. Den Antrieb übernimmt ein 170 PS starker Elektromotor, aus dem Stand stehen 250 Newtonmeter Drehmoment bereit. Die Reichweite zwischen den Ladestationen liegt bei durchschnittlich 160 Kilometer, auf Wunsch wird ein Dreizylinder als Range Extender im Heck untergebracht. Billig wird das i3-Vergnügen nicht, im Raum stehen knapp unter 40.000 Euro als Einstiegspreis.
(rh)

- Zur Bildergalerie (8 Bilder)

- Immer informiert mit AutoNEWS: Mit einem Klick zum Newsletter

blog comments powered by Disqus