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Marke zeigt vier neue Modelle auf der IAA 2011 Changan: China-Geheimnisse

Frankfurt/Main, 15. September 2011
Wer ist Changan? Diese Frage dürfte sich so mancher Besucher der Frankfurter IAA (bis 25. September 2011) stellen.

In den Top vier
Bei Changan handelt es sich um einen der vier größten Automobilproduzenten in China. In zehn Ländern der Welt gibt es Produktionsstätten sowie Entwicklungsabteilungen in Staaten wie Italien und den USA. Derzeit hat Changan etwa 28.000 Mitarbeiter. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1988, anfangs baute man Suzuki-Modelle in Lizenz. 2007 beschloss Changan eine internationale Strategie mit Exporten nach Übersee. 2009 betrug der Firmenwert rund 2,4 Milliarden Euro, im Jahr darauf wurde ein Joint Venture mit dem französischen PSA-Konzern zum Bau von Kleinwagen vereinbart. Innerhalb der nächsten zehn Jahre will Changan seine Autos in ganz Europa vertreiben. Einen ersten Vorgeschmack gibt es auf der IAA 2011. In Halle 6.1 zeigen die Chinesen vier neue Modelle.

Von elektrisch bis elegant
Viele Infos rückt Changan zu seinen IAA-Exponaten nicht heraus. Die erste Neuheit, der Clover, ist ein Elektroauto mit neu entwickeltem Permanentmagnet-Synchronmotor. Er soll laut Hersteller für ein hohes Drehmoment und eine hohe Geschwindigkeit sorgen. Ein Thermo-Management-System soll eine optimale Betriebstemperatur aller Komponenten gewährleisten. Innerhalb der nächsten zehn Jahre soll er den Markt für E-Autos aufmischen. Als Studie steht das Changan SUV in Frankfurt. Das Fahrzeug wird als "klein, aber trendy" vorgestellt, es soll speziell jüngere Kunden ansprechen. Zwei Benziner stehen zur Auswahl, darunter ein Vierzylinder mit variabler Ventilsteuerung. Beide Aggregate werden mit Automatik oder Schaltgetriebe angeboten.

Stufen-Plan
Serienreif ist die Stufenheck-Limousine EADO von Changan. Das Fahrzeug ist mit ABS, ESP und sechs Airbags ausgerüstet, zugleich soll der EADO im EuroNCAP-Crashtest fünf Sterne erreicht haben. Unter der Haube stecken so genannte "Blue Core"-Motoren: Neben einem 1,6-Liter-Otto gibt es einen Turbobenziner mit 1,5 Liter Hubraum und 110 PS. Er soll unter 6,5 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Dass die Chinesen auch richtig schick können, beweist das Konzeptfahrzeug Sense. Der Designstil der Oberklasse-Limousine soll künftig richtungsweisend für die neuen Changan-Modelle sein.
(rh)

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