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Chevrolet FNR-X auf der Auto Shanghai 2017 Cooles Camaro-Crossover

Shanghai, 20. April 2017
Auf der Auto Shanghai 2015 stellte Chevrolet eine Studie namens Find New Roads (FNR) vor. Sie war allerdings so futuristisch, dass niemand ihr auch nur den Hauch einer Chance auf Realisierung einräumte. Nun hat sich der Wagen in etwas Realistischeres verwandelt und so fährt er erneut bei der Auto Shanghai (19. bis 29. April 2017) vor – als FNR-X.

Ausgesprochen schickes Crossover-Modell
Der Wagen wurde von dem gleichen Team aus dem General-Motors-Joint-Venture Pan Asia Technical Automotive Center (PATAC) entwickelt. Doch viel mehr als den Namen hat er mit der Studie von 2015 nicht mehr gemein. Er ist ein ausgesprochen schickes Crossover-Modell, dessen selbstbewusste Karosserie an den Camaro erinnert. Das Interieur ist allerdings futuristisch, und für den Antrieb sorgt ein Plug-in-Hybrid-System.

Aktive Aerodynamikelemente
Außerdem besitzt der FNR-X ein adaptives Fahrwerk, das die Bodenfreiheit automatisch an die Straßenverhältnisse anpasst. Die Fahrmodi V (Versatility, also Flexibilität) und S (Sport) erweitern die Möglichkeiten des Fahrzeugs weiter. Aktive Aerodynamikelemente verbessern den Verbrauch und die Performance. So verändern die Front- und Heckschürze sowie die Seitenschweller ihre vertikale Position je nach Fahrmodus. Zudem gibt es Blenden im Grill, die sich öffnen und schließen können – je nachdem, ob gerade mehr Luftzufuhr oder bessere Aerodynamik gefragt sind. Ähnliche Blenden gibt es auch an den Rädern. Um die Windschlüpfigkeit weiter zu verbessern, wurden die Außenspiegel durch winzige Kameras an dünnen Ärmchen ersetzt.

Ambientelicht je nach Fahrmodus
Hinter den gegenläufig öffnenden Türen kommt ein aufgeräumtes Interieur zum Vorschein, in dem ein modusabhängiges Ambientelicht eine angenehme Atmosphäre verbreitet. Zu einem großen sechseckigen Touchscreen in der Mitte des Cockpits kommen etliche weitere Displays am Armaturenbrett und in der Mittelkonsole. Auch die Instrumente sind als Display ausgeführt. Knöpfe gibt es – wie in den meisten aktuellen Designstudien -- nur wenige.

Sensoren, die horchen und gucken
Zu den Hightech-Elementen gehören zahlreiche Sensoren, die autonome Fahrfähigkeiten eröffnen sollen. Optische und akustische Sensoren an der gesamten Karosserie sollen in komplexen Verkehrssitutationen die optimale Fahrlinie finden. Die Sicherheit erhöhen soll auch das Augmented-Reality-Display. Es ermöglicht eine nicht von Dachsäulen unterbrochene 270-Grad-Sicht nach hinten und zur Seite. Solche Elemente holen einen wieder auf die Erde zurück und zeigen: Dieses Auto ist eine Studie und kein Serienauto – leider.
(sl)

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