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Kommt es beim Dubuc Motors Tomahawk zur Serienreife? Ein weiterer E-Sportwagen betritt die Bildfläche

Sunnyvale (USA), 31. Mai 2017
Mit elektrischen Supersportwagen ist das ja immer so eine Sache: Sie entstehen gerade gefühlt in jedem zweiten Hinterhof und wir bekommen noch vor der Serienreife des eigentlichen Fahrzeugs eine Pressemitteilung geschickt. Diese kündigt die fantastischsten Daten, Fahrleistungen und Technologien an. Doch am Ende des Tages wird man das Auto niemals auf der Straße sehen und die Firma verschwindet genauso plötzlich von der Bildfläche, wie sie aufgetaucht ist. Neuestes Beispiel? Der Tomahawk von Dubuc Motors – ein 800 PS starker E-Sportwagen, der schon bald zum schnellsten Sportwagen der Welt avancieren soll. Ob es jemals dazu kommen wird und wir den Wagen wie angekündigt im Jahr 2018 im öffentlichen Straßenverkehr sehen werden?

800 PS, 1.356 Newtonmeter und abenteuerliche Fahrleistungen
Mehrere Tausend Einheiten plant Dubuc Motors (übrigens eine Firma, die sich über Crowdfunding finanziert) in das Nischensegment der Luxus-Sportwagen zu drücken. Jedes Fahrzeug wird auf einem Carbon-Chassis aufgebaut, welches mit einer Carbon-Karroserie verkleidet ist. Der Tomahawk ist 4,78 Meter lang, 2,03 Meter breit, 1,21 Meter hoch und hat einen Radstand von 2,79 Meter. Angetrieben wird er von vier Elektromotoren, die insgesamt 800 PS sowie 1.356 Newtonmeter Drehmoment produzieren und den Allrad-Tomahawk mit unbekanntem Gewicht in zwei Sekunden von null auf 60 Meilen pro Stunde (97 km/h) beschleunigen sollen. Ist statt dem "Race Mode" der "Street Mode" aktiviert, sind vier Sekunden für den gleichen Sprint nötig.

600 Kilometer Reichweite, vier Sitzplätze und hohe Sicherheit
Der Lithium-Ionen-Akku hat eine Speicherkapazität von 100 Kilowattstunden. Diese Energie soll dem Tomahawk für eine Strecke von knapp 600 Kilometer reichen. Wenn Sie allerdings öfter das volle Beschleunigungspotenzial ausnutzen möchten, dürfte diese Reichweite kaum realisierbar sein. Praktisch soll der Sportwagen trotzdem sein: Im Innenraum gibt es deshalb vier Leder-Rennsitze, ein Gepäckabteil vorne und hinten und jede Menge Sicherheitstechnologien. "Wir versuchen, die Grenzen der Möglichkeiten zu überschreiten, die die Automobilindustrie derzeit hat. Wir wollen unseren Kunden ein Wow-Erlebnis bieten, jedes Mal wenn sie hinter dem Steuer Platz nehmen", sagt Firmenmitbegründer Mike Kakogiannakis.
(ml)

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