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Die Basis ist ein Normentwurf vom deutschen Hersteller Mennekes Elektroautos: Industrie einigt sich auf einheitlichen Stecker

Kirchhundem, 18. Mai 2009
– Die Zukunft gehört dem Elektroantrieb, darüber herrscht Einigkeit auf allen Ebenen. Entscheidend für die Verbreitung der Elektroautos ist der Aufbau einer entsprechenden Lade-Infrastruktur, und die ist ohne einen einheitlichen Stecker sowie eine einheitliche Steckdose nicht vorstellbar. Vor kurzem haben sich nun die größten europäischen Energieversorger und Autohersteller auf die grundsätzlichen Eckpunkte geeinigt. Die Basis ist ein Normentwurf der Firma Mennekes.

Wegfahrsperre, wenn der Stecker drin ist
Die Lösung von Mennekes ist sowohl für den einphasigen 230-Volt-Anschluss als auch für Steckdosen mit dreiphasigem Ladestrom bis 63 Ampere und 400 Volt geeignet. Dazu beinhaltet der Stecker auch die erforderlichen Kommunikationsschnittstellen. Ein "Plug present"-Kontakt sorgt zum Beispiel für die Aktivierung der Wegfahrsperre und ein "Controlpilot"-Kontakt ermöglicht den Austausch von Daten zwischen Ladestation und Fahrzeug.

Schnell- und Heimladestationen
Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen an Ladestationen. Für Parkplätze und Parkhäuser werden dies Schnellladestationen mit bis zu 63 Ampere sein, was die Ladezeit im Vergleich zur Haussteckdose auf weniger als zehn Prozent verkürzt. Für den Heimbereich werden Lösungen entwickelt, bei denen das Elektroauto über eine ganz normale 230-Volt-Schuko-Steckdose aufgeladen werden kann. Mennekes hat bereits das Mini-E-Projekt von Vattenfall und BMW sowie das Projekt "e-mobility" von RWE und Daimler/Smart mit Komponenten ausgerüstet.
(sl)

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