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Viertüriger Elektro-Sportler soll zum Sprintkönig werden Elextra: Stromiges Versprechen

Genf (Schweiz), 19. Mai 2017
Elektromobiltät ist aktuell das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Nicht nur etablierte Hersteller versprechen eine lautlose Revolution, auch kleine Newcomer springen auf den Zug auf, der in eine glorreiche Zukunft fahren soll. Zu nennen wären hier etwa Faraday Future, Lucid Motors oder NIO. Jetzt kommt noch Elextra dazu. Dahinter verbirgt sich das Projekt eines viertürigen Elektro-Sportwagens.

Schweiz und Deutschland im Boot
Treibender Kopf hinter dem Elextra ist der Schweizer Designer Robert Palm, Chef der Firma "Classic Factory". Entstehen soll der Wagen in Handarbeit nahe Stuttgart, nicht mehr als 100 Exemplare wird es geben. Die Karosserie besteht aus Kohlefaser, um damit eine 25-prozentige Gewichtseinsparung gegenüber Aluminium zu erzielen. Optisch erinnert der Elextra an einen viertürigen Lamborghini Aventador. Wie die hinteren Zugänge öffnen, ist noch nicht bekannt. Wahrscheinlich ist aber eine gegenläufige Lösung wie einst beim Mazda RX-8. Möglich macht es der von Elextra hervorgehobene Carbon-Unterbau des Wagens.

Der Super-Beschleuniger?
Zwei Elektromotoren mit zusammen rund 690 PS treiben den Elextra an, die Kraft wird elektronisch zwischen den Vorder- und Hinterrädern verteilt. Die Spitze ist auf 250 km/h limitiert, mit einem Sprintwert von weniger als 2,3 Sekunden auf Tempo 100 soll der Elextra zum schnellsten straßenzugelassenen Auto der Welt werden. Für die maximale Reichweite von 600 Kilometer sollte man es aber ruhiger angehen: Sie wird bei konstant 100 km/h erzielt.
(rh)

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