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Giugiaro: Ausblick aufs Lamborghini-SUV? Crossover-Studie Parcour mit 550 PS in Genf

Genf (Schweiz), 6. März 2013
Dieses Konzeptfahrzeug passt in keine Schublade: Die VW-Tochter Italdesign Giugiaro hat den "Parcour" mit zum Genfer Autosalon (7. bis 17. März 2013) gebracht. Die Designschmiede, die heuer ihren 45. Geburtstag feiert, bezeichnet den Wagen selbst als "noch nie da gewesenes GT-Fahrzeug". Das ungewöhnliche Mobil soll Eigenschaften von SUV, Crossover, Gran Turismo sowie eines Sportwagens vereinen und könnte ein Ausblick auf ein kommendes SUV-Modell von Lamborghini sein.

V10-Lamborghini-Maschine
Das französische Wort "Parcours" bezeichnet eine Strecke oder einen Kurs, "Parkour" ist eine Show-Sportart, bei der die Teilnehmer Hindernisse geschickt überwinden müssen. Der "Parcour" ist ein hochbeiniger Zweisitzer mit Allradantrieb, der von einem 5,2-Liter-Lamborghini-V10 angetrieben wird. Die 550 PS starke Maschine ist als Heck-Mittelmotor angeordnet. Das Aggregat soll das Mobil in knapp 3,6 Sekunden von null auf 100 km/h katapultieren. Um die Geländegängigkeit des Parcour zu verbessern, wurden kurze Überhänge und große Rampenwinkel konstruiert.

Kameras statt Außenspiegel
Zu den auffälligen Merkmalen des Äußeren gehört die von der Windschutzscheibe getrennte A-Säule. Sie dient zugleich als Windabweiser. Sie leitet die Luft auf Dach und Seitenpartien des Fahrzeugs. Die hintere Säule lässt die Luft über die Motorhaube und zum versenkbaren Heckspoiler strömen. Damit werden Fahrstabilität sowie ausreichende Kühlluftzufuhr zum Motor garantiert. Anstelle der Außenspiegel gibt es Kameras, eine dritte Kamera als Ersatz für den Innenspiegel befindet sich auf der Motorhaube.

Bodenfreiheit verstellbar
22-Zoll-Räder verbinden den Zweitürer mit dem Boden, der je nach Einstellung des Fahrwerks zwischen 210 und 330 Millimeter von der Karosserieunterkante entfernt ist. Das Fahrzeug ist mit insgesamt acht Stoßdämpfern, zwei pro Rad, ausgerüstet. Beim Straßeneinsatz des Prototyps sind nur vier Stoßdämpfer aktiv, für den Geländeeinsatz können auf Knopfdruck alle acht zur Verfügung stehen.

Großer LCD-Monitor in der Armaturentafel
Aus Karbon gefertigte Schmetterlingstüren ermöglichen den Einstieg. Fahrer und Beifahrer sitzen dicht beieinander, das Gestühl ist nicht verstellbar, dafür lassen sich Lenkrad und Pedalerie auf den Fahrer abstimmen. Sämtliche Bedienelemente sind am Lenkrad und auf der Konsole zwischen Fahrer und Beifahrer angeordnet. Stauraum gibt es hinter den beiden Sitzen. Ein versenkbarer LCD-Monitor im Armaturenbrett zeigt alle relevanten Informationen. Grafik und Farbe des Monitors ändern sich mit dem ausgewählten Fahrmodus: Weiß für "Comfort", Rot für "Sport", Orange für "Off-Road" und Blau für "Ice".

Roadster-Studie
Ebenfalls auf dem Genfer Autosalon wird eine Roadster-Studie auf Basis des Parcour gezeigt. Inwieweit die Features beider Studien in die Serienproduktion von Fahrzeugen des VW-Konzerns einfließen werden, ist noch nicht bekannt.
(hd)

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