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Honda Accord: Zehn für Zehn Honda Accord: Zehn für Zehn

Detroit (USA), 17. Juli 2017
Wie heißt VW Passat auf amerikanisch? Antwort: Honda Accord. Seit Jahren rangelt sich die Mittelklasse-Limousine auf dem US-Markt mit dem Toyota Camry um die Krone des meistverkauften "klassischen" Stufenhecks. Während die Europa-Version des Accord im Jahr 2015 wegen Erfolglosigkeit eingestellt wurde, stellt Honda jetzt in Amerika die zehnte Generation vor.

Langes Heck, kurze Klappe
Besonders auffällig ist die fließheckähnliche Form. Doch man darf sich davon nicht irritieren lassen: Wie auch die Civic Limousine weist der Accord einen kurzen Heckdeckel auf. Interessant sind in diesem Bereich gewisse optische Parallelen zum Toyota Camry. Blicken wir auf die Abmessungen des "Midsize Sedan" von Honda, wie man die Klasse in den USA nennt. Der neue Accord ist 4,88 Meter lang, 1,45 Meter hoch und 1,86 Meter breit. Beim Radstand werden 2,83 Meter veranschlagt. Um einen Vergleich für europäische Autoliebhaber zu liefern: Ein Skoda Superb ist ungefähr gleich groß.

Darf es etwas kleiner sein?
Bemerkenswert ist das Motorenangebot im Accord, hier setzt Honda auf Downsizing. Den bisherigen 2,4-Liter-Saugbenziner löst ein Turbomotor mit 1,5 Liter Hubraum ab. Er bietet 195 PS plus 260 Newtonmeter maximales Drehmoment. Gekoppelt wird das Aggregat an ein stufenloses CVT-Getriebe. Mit Blick auf die Automatik-Nation USA erstaunt die Entscheidung von Honda, auch manuelle Sechsgang-Getriebe anzubieten. Top-Motorisierung ist ein Turbo-Vierzylinder mit zwei Liter Hubraum und 255 PS respektive 370 Newtonmeter Drehmoment. Er ersetzt den 3,5-Liter-V6. Technisch besonders interessant ist die hier eingesetzte Zehngang-Automatik.

Zusätzliche Elektrokraft
Dritte Antriebsmöglichkeit ist der Accord Hybrid, der wie seine Brüder in Marysville (Ohio) gebaut wird. Hier gibt Honda noch keine Leistungsdaten preis, es handelt sich aber um einen Zweiliter-Saugbenziner mit Atkinson-Zyklus und einer Lithium-Batterie. Trotz der zusätzlichen Hybridtechnik soll der Kofferraum genauso groß sein wie beim konventionellen Accord. Serienmäßig baut Honda bei jedem Modell der Baureihe das sogenannte Sensing-System ein. Es beinhaltet Assistenten zur Notbremsung, Spurhaltung, Verkehrszeichenerkennung und einen adaptiven Tempomat.
(rh)

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