Patentierte Innovation: Mehr Bremskraft und Stabilität durch mehr Räder Kürzerer Bremsweg durch zuschaltbare Zusatzräder
Nürnberg, 11. Februar 2008 – Ein entscheidender Faktor zur Vermeidung von Verkehrsunfällen sind gute und funktionierende Bremsen. Auch Privatleute machen sich dazu Gedanken. So entwickelte der Nürnberger Student Stefan Krempl ein neues System zur Verkürzung des Bremsweges, dessen Prinzip verblüffend einfach wirkt.
Zusätzliche Räder
Bei Krempls Methode ist hinter jedem normalen Autorad noch ein weiteres kleineres, zirka 20 Zentimeter breites Rad verbaut, welches bei normalem Fahren keine Verbindung zum Asphalt hat. Bei starken Bremsungen werden sie durch Entsichern einer Feder oder durch Druckexplosion nach unten auf den Straßenbelag gepresst. Auch die Zusatzräder sind mit Bremsen ausgestattet.
Stabilität durch Extra-Räder
Dank der zusätzlichen Kontaktfläche zwischen Fahrzeug und Untergrund soll sich der Bremsweg signifikant verkürzen. Ferner wird laut Krempl die Bremswirkung durch die zweiten Bremsen verstärkt. Außerdem können die Bremsräder eine griffigere Oberfläche als die Normalräder besitzen. Spikes wären laut Erfinder eine Option, die eventuell gute Chancen hätte, eine Straßenzulassung zu bekommen, da die Spikes keinen permanenten Bodenkontakt haben. Als positiven Nebeneffekt der Extra-Räder gibt der Erfinder die zusätzliche Stabilität des Fahrzeugs bei Kurvenfahrten an. Wird ein Ausbrechen registriert, werden die Zusatzräder automatisch oder manuell zugeschaltet und sorgen so für mehr Haftung.
System noch nicht erprobt
Die Extra-Räder können auf allen Achsen angebracht und mit Systemen wie ABS, ESP, ASR ausgerüstet werden. Erprobt wurde Krempls Methode noch nicht, da es noch keinen Prototypen gibt. Mit Autoherstellern oder Zulieferern hat Krempl noch keinen Kontakt aufgenommen.
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