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Bildergalerie
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Oberursel, 15. September 2008 – Wäre nicht das Schild an der Einfahrt, könnte man das europäische Forschungs- und Entwicklungszentrum von Mazda in Oberursel bei Frankfurt auch für eine Jugendherberge halten. Betont unauffällig liegt der rote Klinkerbau inmitten von Bäumen, während im Inneren emsig an der technischen Zukunft der japanischen Marke geforscht wird.
Verbesserung der Kraftstoffeffizienz bis 2015
Hinter dem klangvollen Slogan des „nachhaltigen (Sustainable) Zoom-Zoom“ verbirgt sich eine langfristig angelegte Strategie, deren Ziel es ist, bis 2015 die Kraftstoffeffizienz aller weltweit verkauften Mazda-Fahrzeuge um durchschnittlich 30 Prozent zu verbessern. Dennoch sollen die Autos aus Hiroshima nicht zu lustarmen Spaßbremsen verkommen, wie Mazda-Direktor Seita Kanai betont. Man werde „auch künftig die Entwicklung von spannenden Fahrzeugen vorantreiben, die das Kundenherz erobern und viel Fahrspaß bieten“, so Kanai, der als Senior Executive Officer im Bereich Forschung und Entwicklung gewissermaßen der oberste aller Mazda-Ingenieure ist.
Neuer Dieselmotor
Erstes greifbares Ergebnis der kommenden Sparfreude ist ein neuer Selbstzünder mit 2,2 Liter Hubraum. Das Aggregat kommt Anfang 2009 im Mazda 6 auf den Markt und ersetzt dort den bisherigen Zweiliter-Diesel. Der neue Motor arbeitet mit Common-Rail-Technik und verfügt über zwei obenliegende Nockenwellen, die von einem wartungsfreien Kettenantrieb angetrieben werden. Die Top-Version kommt auf 185 PS und ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmeter. Im Mazda 6 werden drei Leistungsstufen angeboten, die alle auf dem 2,2-Liter-Aggregat basieren: ein Basismotor mit 130 PS, eine mittlere Variante mit 150 bis 160 PS und an der Spitze der 185-PS-Selbstzünder.
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