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So kommt das Seat Leon Cupra Facelift Mehr Kraft, mehr Technik

Weiterstadt, 5. Dezember 2016
Erst im Oktober zeigte Seat das Facelift seines Erfolgs-Kompakten Leon. Der seit 2012 laufende Golf-Gegner wird so gut angenommen, dass die Änderungen sehr dezent ausfallen konnten. Minimale optische Retuschen, ein größeres Infotainmentsystem sowie die neueste Generation an Fahrhilfen aus dem SUV-Bruder Ateca – das wars auch schon in Sachen Midlife-Gesichtsstretching. Die Welt hat also sicherlich schon umfassendere Modellpflegen erlebt, geschadet hat das Ganze dem Leon aber sicher nicht. Vor allem, was das Interieur und die neuen Assistenzsysteme angeht. Folgerichtig wirft Seat nun auch seinen Top-Leon, den Cupra, in den Jungbrunnen. Der Kompaktsportler profitiert von allen bereits bekannten Facelift-Maßnahmen, erhält aber zusätzlich mehr Leistung und – zumindest partiell – auch einen Allradantrieb.

Größerer Touchscreen
Die optischen Änderungen bewegen sich wie schon bei den zivileren Leon-Brüdern in einem sehr überschaubaren Rahmen. Bis auf eine markanter ausgeprägte Frontschürze und neue Leuchtengrafiken erkennt man auch beim Leon Cupra 2017 nicht wirklich viel Neues. Freuen dürfen sich künftige Cupra-Käufer jedoch über die neuen LED-Scheinwerfer. Innen erkennt man das überarbeitete Hot Hatch an einem neuen Acht-Zoll-Infotainment-Touchscreen, der mit deutlich weniger Knöpfen auskommt, als das bisher der Fall war. Neu ist auch die sogenannte Connectivitiy Box in der Mittelkonsole, die ein drahtloses Ladegerät für Smartphones und einen GSM-Antennenverstärker beinhaltet. In puncto Fahrhilfen bietet nun auch der Leon Cupra einen Stauassistent bis 60 km/h, einen Abstandsregeltempomat, einen City-Notbremsassistent mit Fußgängererkennung sowie eine Verkehrszeichenerkennung.

300 PS und Allrad
Was die Leistung betrifft, spielt der Leon Cupra künftig auf Golf-R-Niveau. Sein 2,0-Liter-TSI bringt es nach dem Facelift demnach auf 300 PS und 380 Newtonmeter. Das sind zehn PS und 30 Newtonmeter mehr als bisher. Zu den Fahrleistungen schweigen die Spanier bisher noch beharrlich. Sie dürften sich aber, zumindest was die Kombi-Version ST betrifft, deutlich verbessern. Der Cupra mit Kofferraum wird nun nämlich auf Wunsch auch mit Allradantrieb ausgeliefert. Das Ganze ausschließlich in Kombination mit DSG. Die Drei- und Fünftürer-Varianten bleiben indes reine Fronttriebler. Die Facelift-Versionen des Seat Leon Cupra sind ab Dezember 2016 bestellbar. Marktstart ist im Februar 2017. Preise stehen noch nicht fest.
(sw)

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