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Ist das die nächste Generation des CLA? Mercedes Concept A Sedan: A-Klasse-Ausblick

Shanghai (China), 18. April 2017
Man kann über die Optik streiten, doch der Erfolg gibt den Mercedes-Designern recht: Über zwei Millionen Fahrzeuge der A-Klasse und ihrer Ableger wie CLA und GLA wurden seit 2012 weltweit verkauft. Im Rahmen der Messe "Auto Shanghai" (19. bis 29. April 2017) wagt die Studie "Concept A Sedan" einen ziemlichen konkreten Blick auf die Zukunft der A-Klasse-Familie.

CLA oder doch etwas anderes?
Genauer müsste man aber sagen, auf den nächsten CLA, denn die Stufenheck-Limousine erinnert stark an den kleinen Bruder des CLS. Doch möglich ist auch eine gezielte Limousinen-Variante, wie es BMW mit dem frontangetriebenen 1er Sedan bereits in China praktiziert. Werfen wir einen Blick auf die Abmessungen des Mercedes Concept A Sedan: Die Studie ist 4,57 Meter lang, 1,87 Meter breit und 1,46 Meter hoch. Damit ist sie sieben Zentimeter kürzer, zehn Zentimeter breiter und drei Zentimeter höher (!) als der gegenwärtige CLA.



Weniger ist mehr
Mercedes-Chefdesigner Gorden Wagener macht klar, dass die Zeit der wilden Kanten und Sicken bei den Kompaktwagen mit Stern vorbei ist: "Form und Körper bleiben, wenn man Sicken und Linien extrem reduziert." Auffällig ist die Ähnlichkeit des Concept A Sedan mit dem Anfang März 2017 in Genf gezeigten Mercedes-AMG GT Concept. Das mag der roten Lackierung geschuldet sein, aber auch der sogenannte "Panamericana-Grill" mit vertikalen Stäben (ein Zitat der Rennversion des legendären 300 SL) und die mandelförmigen Scheinwerfer schlagen eine Brücke. Wie geht es konkret in Sachen A weiter? Die Serienversion der neuen A-Klasse erwarten wir für die Frankfurter IAA im September 2017, das fertige Stufenheck könnte im Frühjahr 2018 in China debütieren.
(rh)

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