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So sieht die Neuauflage des großen Transporters ab 2018 von innen aus Mercedes Sprinter: Feines Cockpit

Stuttgart, 14. Dezember 2017
Bildschirme, wohin das Auge blickt: Bei seinen zukünftigen Innenräumen setzt Mercedes voll auf Digitalität und Vernetzung. Sogar vor dem neuen Sprinter, der im Februar 2018 präsentiert wird, macht diese Entwicklung nicht halt. Das zeigen jetzt erste Fotos aus dem Cockpit.

Es wird edel
Zugegeben, ganz so spacig und nobel wie in der neuen A- und G-Klasse geht es im nächsten Sprinter nicht zu, aber wir reden hier auch von einem Nutzfahrzeug. Genauer gesagt: Einem seit 1995 über 3,3 Millionen mal gebauten Nutzfahrzeug, dessen Modellname zum Synonym geworden ist. Dennoch überrascht es, ein schickes Multifunktionslenkrad und ein großes Display auf der Mittelkonsole zu entdecken. Auch eine Klimaautomatik kann geordert werden.

Von günstig bis gewaltig
Aber Mercedes selbst gibt zu, dass es in diesem Segment nicht um Lametta geht, sondern um Zweckmäßigkeit. Deshalb verspricht man nicht nur viele Aufbauvarianten mit unterschiedlichen Radständen und Ladehöhen. Das Sprinter-Angebot soll zudem von der Basisausführung für preissensible Kunden (quasi der schlichte weiße Transporter) bis zur hochwertigen High-End-Variante reichen. Unter anderem haben Käufer die Wahl zwischen offenen, geschlossenen und abschließbaren Fächern im Cockpit und im Dachhimmel.

Maximale Vernetzung
Bezüglich der Infotainmentsysteme markiert das obere Ende der Produktpalette eine neue Telematikgeneration mit maximaler Vernetzung. Aber auch der Verzicht auf jegliches Infotainmentsystem zugunsten einer Ablage ist möglich, ohne dabei auf ein vernetztes Fahrzeug verzichten zu müssen. Was bedeutet diese Vernetzung im Alltag? Damit ist der neue Sprinter Teil eines Systems, das die Auftragsdaten mit dem Fahrzeug verknüpft und für eine effiziente Routenführung sorgt. Zum Beispiel kann mit dem Dienst " Fleet Communication" der Handwerker während seiner Route über dringende Auftragsänderungen informiert und umgeleitet werden. Kundenadressen für den nächsten Auftrag werden direkt an das System übermittelt und verhindern Missverständnisse im Kontakt zwischen Disponent und Fahrer. Ein weiteres Beispiel: Service-Techniker und Handwerker nutzen den neuen Sprinter als rollende Werkstatt und Teilelager. Mit der Vernetzungslösung "In-Van Delivery & Return" gewinnt der Handwerker wertvolle Zeit, die er für weitere Kundenaufträge verwenden kann. Über Nacht werden durch einen Logistik-Dienstleister nicht mehr benötigte Teile schlüssellos aus dem Fahrzeug geholt und für den Folgetag benötigte Teile und Werkzeuge ins Fahrzeug geliefert.

Elektro-Sprinter ab 2019
Im Jahr 2019 kommt ein rein elektrischer Sprinter auf den Markt. Und der soll keine Nischenlösung bleiben: Hermes plant mit 1.500 Strom-Transportern für die Paketzustellung, darunter auch den Elektro-Vito, der in der zweiten Hälfte des Jahres 2018 erscheint.
(rh)

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