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Sechszylinder-Diesel für die X-Klasse Mercedes: Neuer X 350 d

Stuttgart, 13. März 2018
Wenn drei dasselbe tun, kommt noch lange nicht das Gleiche dabei heraus, Bestes Beispiel ist das Pick-up-Trio Nissan Navara, Renault Alaskan und Mercedes X-Klasse. Trotz gemeinsamer Basis versucht sich jedes Modell optisch von den anderen abzugrenzen. Mercedes geht noch einen Schritt weiter: Neben einem eigenständigen Cockpit pflanzen die Schwaben ein richtig fettes Aggregat unter die Haube. Das Ergebnis ist der neue Mercedes X 350 d 4matic.

Sechs trifft auf Sieben
Während bei Nissan und Renault das Ende der Fahnenstange bei 190 PS aus einem 2,3-Liter-Vierzylinder erreicht ist, gibt es seitens Mercedes einen dicken Diesel-Nachschlag. Genauer gesagt: den Dreiliter-V6 mit 258 PS und 550 Newtonmeter Drehmoment. Gekoppelt ist das Aggregat an eine Siebengang-Automatik. Hinzu kommt ein Fahrprogrammschalter für die Modi Comfort, Eco, Sport, Manual und Offroad. In 7,9 Sekunden geht es auf Tempo 100, bei 205 km/h ist Schluss.

Kein Sonderangebot
Eine Bodenfreiheit von gut 22 Zentimeter und eine Wattiefe von 60 Zentimeter sind gute Voraussetzungen für den Geländeeinsatz. Dabei hilft ein permanenter Allradantrieb (das "4matic" im Namen) mit Untersetzung und optionalem Hinterachs-Sperrdifferential. Die Antriebskraft wird fest im Verhältnis 40 zu 60 Prozent zugunsten der Hinterachse verteilt. Zur Serienausstattung gehören ein schlüsselloser Zugang, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, 17-Zoll-Leichtmetallräder und ein USB-Audiosystem mit acht Lautsprechern. Das klingt zunächst gut, relativiert sich aber ob eines Grundpreises von 53.360 Euro. Zum Vergleich: Der ebenfalls sechszylindrige VW Amarok 3.0 TDI mit 224 PS und Automatik liegt bei 50.581 Euro. Ab Mitte 2018 soll der Mercedes X 350 d beim Händler stehen.
(rh)

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