zaehlpixel

Nachfolger des aktuellen Subaru-Crossovers kommt in Japan auf den Markt Neuer Forester: Bald mit schicker Schnauze statt SUV-Front

Tokio (Japan), 27. Dezember 2007 – Eine Art Zwischending zwischen SUV und Kombi stellt der Subaru Forester dar: Das Crossover-Fahrzeug mit permanentem Allradantrieb sieht zwar aus wie ein Sport Utitity Vehicle, ist aber mit nur 1,59 Meter nicht viel höher als ein Kombi. Das Aussehen wird von der Front geprägt, die bisher deutlich an Offroader erinnerte. Das ändert sich bei der neuen Generation, die nun in Japan anrollt. Die Schnauze erinnert nun mit ihrer dynamischeren Anmutung eher an Limousinen. Auch für Geschäftstermine soll sich das Auto jetzt eignen, so Subaru. Messepremiere feiert das Auto auf der Detroit Auto Show vom 17. bis 23. Januar 2008.

Dritte Generation elf Zentimeter höher
Die erste Generation des Forester, dessen englischer Name Förster bedeutet, startete 1997. Die zweite, noch aktuelle Variante erschien 2002. Die dritte Auflage ist nun elf Zentimeter höher und fast fünf Zentimeter breiter. So ist der neue Forester mit 1,70 Meter sogar ein paar Zentimeter höher als etwa ein BMW X5. Auch der Radstand wächst um neun Zentimeter, sodass sich der Innenraum vergrößert. Auch die Offroadeigenschaften wurden verbessert durch optimierte Böschungswinkel vorn und hinten sowie durch eine – je nach Version – um ein bis zwei Zentimeter höhere Bodenfreiheit.

Drei Varianten
In Deutschland gab es bisher einen 2,0-Liter-Benziner ohne Aufladung und einen 2,5-Liter-Turbo. In Zukunft soll es nur noch einen 2,0-Liter-Benziner mit 150 PS geben. In den USA gibt es ausschließlich 2,5-Liter-Aggregate und in Japan zwei Zweiliter. In Nippon werden drei Modellvarianten angeboten. Der 2.0X und der 2.0XS sind Ausstattungsversionen, die beide von einem 2,0-Liter-Boxermotor angetrieben werden. Genaue Informationen zu dem Aggregat gibt Subaru noch nicht heraus. Nach dem Leistungs- und Drehmomentdiagramm des Vierzylinder-Benziners besitzt das Auto etwa 158 PS und 185 Newtonmeter. Dank einem neu entwickelten DOHC-Zylinderkopf und einem speziellen Ventilsystem namens AVCS (Active Valve Control System) wurde der Spritverbrauch gesenkt, so Subaru. Auch der Verlauf der Drehmomentkurve bei niedrigen und bei hohen Drehzahlen soll verbessert worden sein.

In Japan nur 2,0-Liter-Motoren
Die dritte Variante neben 2.0X und 2.0XS ist der 2.0XT. Er wird von einem anderen Motor angetrieben, und zwar einer Turbovariante des Zweilitermotors. Auch hier wird ein neu entwickelter DOHC-Zylinderkopf eingesetzt. Durch verschiedene Verbesserungen sollen der Spritverbrauch und der Drehmomentverlauf optimiert worden sein.

Fünfgang-Schaltung oder Viergang-Automatik
Wie bisher wird neben einer Fünfgang-Schaltung eine Viergang-Automatik angeboten. Die Schaltmodelle bekommen ein Allradsystem mit einer zentralen Viskokupplung, während die Automatikvarianten mit einer anderen Allradtechnik ausgerüstet werden, die Subaru als Active Torque Split AWD bezeichnet. Ein ESP ist in Japan bei allen Modellen Serie.

Start in Deutschland unklar
Wann die neue Forester-Generation zu uns kommt, wurde noch nicht mitgeteilt. Da Subaru jedoch erst Ende November ein Facelift des alten Forester für das Modelljahr 2008 vorgestellt hat, ist nicht davon auszugehen, dass dies bald geschieht.
(sl)

- Zur Bildergalerie (15 Bilder)

- Immer informiert mit AutoNEWS: Mit einem Klick zum Newsletter

blog comments powered by Disqus