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Norwegische Preisgestaltung gibt ersten Ausblick Opel Ampera-e für unter 40.000 Euro?

Haar, 15. Dezember 2016
Anfang 2017 rollt mit dem Ampera-e erstmals ein rein elektrischer Opel zu den Händlern. Die Markteinführung beginnt dabei im Februar 2017 in Norwegen. Danach folgen Deutschland, die Niederlande, Frankreich und die Schweiz. Einen offiziellen Euro-Preis gibt es zwar noch nicht, aber im norwegischen Opel-Konfigurator ist der Stromer nun gelistet. Was die Zahl aus dem hohen Norden für die deutschen Kunden bedeuten könnte? Wir haben verglichen und nachgerechnet.

Beispiel 1: Der Nissan Leaf
Wir beginnen unsere Mathestunde mit dem Nissan Leaf. Der E-Wagen geht seit Neuestem auch mit einer 30-kWh-Batterie an den Start, was in einer NEFZ-Reichweite von 250 Kilometer resultiert. In Norwegen steht der Leaf mit dem großen Akku ab 224.990 Kronen beim Händler, was rund 25.000 Euro entspricht. Wenn Sie sich hierzulande für den elektrischen Nissan entscheiden (und die Batterie nicht mieten, sondern kaufen wollen), sind 31.265 Euro zu löhnen. Der Preisunterschied? Gut 6.000 Euro.

Beispiel 2: Der BMW i3
Ein BMW i3 94 Ah (also das Topmodell mit 33-kWh-Akku) hat in Deutschland einen Mindestpreis von 36.150 Euro. Für das Geld bekommt man 300 Kilometer Reichweite laut NEFZ und somit rund 200 praxisnahe Kilometer. Zum Vergleich: In Norwegen ist diese Version ab 272.020 Kronen erhältlich, also rund 30.300 Euro. Und wieder errechnet sich eine Differenz von knapp 6.000 Euro.

Und der Ampera-e?
Jetzt kommt der elektrische Opel ins Spiel: Im norwegischen Konfigurator geht es bei 299.999 Kronen los. Umgerechnet sind das rund 33.400 Euro. Addiert man nun die Summe, die wir bei den anderen Modellen als Differenz errechnet haben, ergibt sich ein Basispreis, der zwischen 39.000 und 40.000 Euro liegen könnte. So könnte der Rüsselsheimer, der das elektrische Fahren demokratisieren soll, preislich etwa 3.000 Euro über dem BMW i3 liegen.

Und was bietet der Opel?
Der Ampera-e wird in den USA zusammen mit dem baugleichen Chevrolet Bolt gebaut. Ein 60-kWh-Akku versorgt einen 204 PS starken E-Motor mit Strom und ermöglicht eine NEFZ-Reichweite von über 500 Kilometer. Im praktischen Fahrbetrieb sind also rund 350 Kilometer pro Ladung drin. Der Sprint von 0-100 km/h gelingt in sportlichen 7,2 Sekunden und darüber hinaus wird mit fünf Sitzplätzen und einem 381 Liter großen Kofferraum aufgewartet.
(ml)

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