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In den USA startet ein Abo für Porsche-Modelle Porsche Passport: Die PS-Flatrate

Atlanta (USA), 16. Oktober 2017
Es ist der Traum jedes Videospielers: Die virtuelle Garage ist voll mit Autos von Porsche, die jederzeit verfügbar sind. Jetzt wird der Traum tatsächlich Wirklichkeit, wenngleich vorerst nur in der US-Metropole Atlanta. Dort startet jetzt ein Pilotprogramm namens "Passport".

Ein Porsche frei Haus
Vergleichbar ist Porsche Passport mit Carsharing, bewegt sich aber vom Umfang und Preis auf deutlich höherem Niveau. Aber der Reihe nach: Zur einmaligen Registrierung benötigen Interessenten eine App, hinzu kommt die Aktivierungsgebühr in Höhe von 500 Dollar. Die Genehmigung der Mitgliedschaft erfolgt nach bestandener Hintergrund- und Bonitätsprüfung. Nach diesem Schritt wird das gewünschte Fahrzeug ab November 2017 durch einen Fahrer vollgetankt an einen Standort in Atlanta geliefert. Fahrzeugwechsel können für den gleichen Tag oder später terminiert werden. Der "Personal Concierge Service" kann zudem das passende Fahrzeug aussuchen, wenn der Nutzer seine gegenwärtigen Präferenzen nennt.

Flatrate für Besserverdiener
Auf den ersten Blick erscheinen die monatlichen Pauschale nicht günstig: Los geht es bei 2.000 Dollar (umgerechnet rund 1.700 Euro) für das "Launch"-Paket. Hier stehen acht Modellvarianten zur Auswahl bereit, etwa der 718 Boxster, der Cayman S sowie der Macan S und der Cayenne. Für 3.000 Dollar (umgerechnet 2500 Euro) gibt es unter dem Begriff "Accelerate" sogar 22 Modelle im Portfolio. Das Angebot reicht vom 911 Carrera S über den Panamera 4S bis zum Cayenne S E-Hybrid. Eine Stange Geld, aber inklusive sind Steuern, Versicherung, Wartung und Aufbereitung. Lediglich tanken muss der Nutzer selbst. Beschränkungen der Ausleihdauer gibt es nicht. Vor dem Hintergrund der Kosten von Leasingraten für einen Cayman und einen Cayenne relativieren sich die 2.000 Dollar für das Basispaket. Außerdem kann das Abo monatlich abgeschlossen werden.

Ähnliche Idee von Cadillac
Die Möglichkeiten einer Ausweitung des Passport-Programms auf weitere Märkte will Porsche nach Abschluss des Pilotprojekts prüfen. Ein ähnliches Leihsystem bietet Cadillac bereits in New York an, der Name: Book by Cadillac. Anders als bei Porsche sind hier maximal 18 Fahrzeugwechsel pro Jahr möglich, die Autos können bis zu 30 Tage lang genutzt werden. Bei gewissen Modellen gibt es aber zeitliche Limitierungen. Die Aufnahmegebühr liegt bei 500 Dollar, im Monat werden 1500 Dollar fällig. Demnächst ist ein sechsmonatiges Pilotprojekt des Cadillac-Auto-Abos in München geplant.
(rh)

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