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Erste Bilder des neuen SUVs für China Skoda bringt den Kamiq

Mlada Boleslav (Tschechien), 18. April 2018
Es ist ungefähr so wie beim Essen: Jedes Land hat seine eigenen kulinarischen Vorlieben. Was dem Chinesen schmeckt, sagt dem Deutschen womöglich nicht zu und umgekehrt. Ähnliches gilt bei Autos: So gut wie alle wichtigen Hersteller passen ihr Modellangebot den lokalen Gepflogenheiten an, besonders auf starken Märkten wie den USA oder China. VW baut in Amerika das mächtige Atlas-SUV, Mercedes zeigt demnächst auf der Beijing Auto Show (29. April bis 4. Mai 2018) eine A-Klasse mit Stufenheck für China. Am gleichen Ort präsentiert Skoda ein ganz neues SUV.

Wird er Kamiq heißen?
Verwunderlich ist das nicht, schließlich verkauft auch Skoda inzwischen die meisten Autos in China. In den nächsten fünf Jahren plant man, über zwei Milliarden Euro zu investieren, um gemeinsam mit dem Joint-Venture-Partner SAIC (dort laufen bereits viele VW-Modelle vom Band) mehrere neue Modellreihen zu bauen. Darunter sind auch mehrere SUVs. Eines davon ist das bald in Peking zu sehende Fahrzeug, das wahrscheinlich den Namen Kamiq bekommt.

Einfacher Verwandter des Karoq
Skoda selbst spricht bislang nur von einem "Mainstream-City-SUV", wobei die Betonung wohl weniger auf "City" denn auf "Mainstream" liegt. Erste Skizzen zeigen eine Ähnlichkeit zum ebenfalls in China verkauften Karoq, doch die Frontpartie ist anders. Kühlergrill und Scheinwerfer bilden eine Einheit. Fest steht: Es handelt sich nicht um jenes kleine SUV, das die Studie Vision X auf dem Genfer Salon 2018 vorwegnahm. Vielmehr ist das Fahrzeug eine Art lokal vereinfachte Alternative zum Karoq. Statt des modularen Querbaukastens (MQB) wie beim Karoq soll der chinesische VW Lavida die Plattform liefern. Das drückt den Preis ebenso wie die Produktion vor Ort.
(rh)

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