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Starke Elektro-Studie im Stil eines Kodiaq Coupé Skoda Vision E: Alle Infos

Shanghai (China), 18. April 2017
Dicke Luft für konventionell angetriebene Autos: China entwickelt sich zunehmend zu einem wichtigen Markt für Elektromobilität. Kein Wunder also, dass neben Audi auch Skoda auf der Messe "Auto Shanghai" (19. bis 29. April 2017) eine Elektro-Studie zeigt, die recht konkret in die Zukunft weist. Die Rede ist vom Vision E.

Ein Quintett bis 2025
Der Vision E ist das erste rein elektrische Konzeptfahrzeug in der Geschichte der tschechischen Marke. Und wohl auch das ambitionierteste, denn bis 2025 will Skoda neben Plug-in-Fahrzeugen (der entsprechende Superb startet 2019) auch fünf rein elektrische Autos im Programm haben. Möglich macht das die MEB-Plattform des VW-Konzerns, der sogenannte "Elektro-Baukasten". Der Vision E verfügt über zwei Elektromotoren mit einer Systemleistung von 225 Kilowatt entsprechend 306 PS. Sie ermöglichen einen Allradantrieb, die Spitze beträgt 180 km/h. Lithium-Ionen-Akkus mit nicht näher genannter Kapazität sollen eine Reichweite von bis zu 500 Kilometer gewährleisten.

Assoziationen zum Kodiaq
Beim Design dürfte der Skoda Vision E so manchem Betrachter an eine (wohl 2018 kommende) Coupéversion des Kodiaq erinnern. Nicht zu unrecht, denn mit 4,69 Meter ist die Studie fast gleich lang, aber rund sechs Zentimeter flacher. Die Breite beträgt 1,92 Meter. Ein klarer Unterschied ist jedoch der um sechs Zentimeter längere Radstand von 2,85 Meter, der auf die andere Plattform hinweist. Eine B-Säule fehlt beim Vision E ebenso wie klassische Außenspiegel, deren Aufgaben von Kameras übernommen werden.

Sieh mir in die Augen!
Die leicht erhöhten Sitze lassen sich zum bequemeren Ein- und Ausstieg um bis zu 20 Grad drehen. Neben dem Cockpitbildschirm befinden sich weitere Displays für die Mitfahrer. Ein kamerabasiertes System namens "Eye Tracking" überwacht permanent die Augenbewegungen des Fahrers, um die von ihm benötigen Informationen stets ergonomisch ideal darzustellen. In jeder Türinnenseite befindet sich eine spezielle Ablage für das Smartphone. Dort wird es nicht nur induktiv aufgeladen, sondern überträgt auch Informationen auf das jeweilige Display im Cockpit. Apropos induktives Aufladen: Das soll beim Vision E möglich sein, alternativ sorgt ein Schnellladevorgang per Kabel in 30 Minuten für 80 Prozent Saft im Akku.

Fährt (fast) von selbst
Zu guter Letzt erfüllt die Studie alle Voraussetzungen für autonomes Fahren der Stufe drei von maximal fünf möglichen. So kann das Fahrzeug selbsttätig im Stau agieren, per Autopilot Strecken auf Autobahnen zurücklegen, die Spur halten und ausweichen, Überholvorgänge durchführen sowie alleine ein- und ausparken.
(rh)

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