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Bald ist Schluss mit der beflügelten Sportlimousine Subaru WRX STi vor dem Ende

Friedberg, 20. November 2017
Der Subaru WRX STi biegt auf die Zielgerade seines Lebens ein. Zumindest was den europäischen Markt betrifft, denn im Frühsommer 2018 wird die Produktion für das hierzulande vertriebene Modell eingestellt. Wir sagen Adieu zu der Sportlimousine mit dem großen Heckflügel und dem Boxermotor.

Schluss nach 16 Jahren
Der WRX STi ist seit 2001 in Deutschland das Topmodell der Impreza-Baureihe und fährt stets mit permanentem Allradantrieb vor. In der aktuellen Modellgeneration schöpft der Vierzylinder-Boxermotor aus 2,5 Litern Hubraum immerhin 300 PS. Viel Pferde, ja, aber im Vergleich zur immer stärker werdenden Kompaktsportler-Konkurrenz kein wirkliches Verkaufsargument mehr. So konnte Subaru laut Kraftfahrt-Bundesamt seit 2011 nur noch 859 Einheiten in Deutschland absetzen.

Eine kleine Fangemeinde
"Der WRX STi erfreut sich einer kleinen, aber treuen Fangemeinde", weiß auch der Subaru-Deutschland-Chef Christian Amenda. "Die zunehmend strengeren Emissionsvorschriften in Europa erschweren die Bedingungen für solch einen klassischen Sportler, weshalb sich der Hersteller für einen Produktionsstopp entschieden hat", so Amenda weiter.

Was bringt die Zukunft?
Wie es weitergeht mit Subaru und den Sportlimousinen? Einen Ausblick auf einen möglichen Neuzugang in diesem Segment lieferte der Hersteller auf der Tokyo Motor Show 2017 mit dem VIZIV Performance Concept. Dabei handelte es sich um eine Designstudie mit einer fast identischen Länge von 4,63 Meter (der WRX STi misst 4,60 Meter). Wir dürfen also gespannt bleiben.
(ml)

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