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Produktionsstart für Tesla Model 3 Das erste Auto geht an Elon Musk persönlich

Fremont (USA), 10. Juli 2017
Als Elon Musk im Frühjahr 2016 das Model 3 ankündigte, sagte er, er wäre "zuversichtlich", dass die Produktion Ende 2017 anlaufen würde. Dabei lächelte er vielsagend, schließlich hatte er seine Zeitangaben zuvor öfter revidieren müssen. Es sieht so aus, als würde es diesmal klappen. Denn das allererste Exemplar des Model 3 wurde schon jetzt am 9. Juli fertig gestellt. Erste Auslieferungen in den USA sollen jedoch erst Ende 2017 erfolgen. Und wer das Model 3 jetzt erst bestellt, wird allerdings erst frühestens Mitte 2018 beliefert. Kein Wunder, schließlich liegen über 400.000 Reservierungen aus aller Welt vor.

Model 3 Nummer eins – zum Geburtstag
Der erste Model 3 sollte nach den Tesla-Regeln an den ersten Interessenten gehen, der die Reservierungsgebühr gezahlt hatte. Das war Ira Ehrenpreis, Tesla-Investorin und Vorstandsmitglied. Doch sie gab ihr Anrecht weiter an Firmengründer Musk, nachträglich zu seinem 46. Geburtstag (am 28. Juni). Musk veröffentlichte daraufhin einige Bilder seines Fahrzeugs. Darauf ist das schwarz lackierte Auto vor dem Tesla-Werk im kalifornischen Fremont zu sehen.

Eine halbe Million Autos pro Jahr?
Zum "Launch-Event" am 28. Juli 2017 sollen die ersten 30 Fahrzeuge fertig sein. Im September wird die Produktion dann laut Tesla auf 1.500 Fahrzeuge pro Monat hochgefahren und Ende 2017 will der Hersteller dann monatlich sogar 20.000 Autos produzieren. Im Gesamtjahr 2018 sollen es dann 500.000 Fahrzeuge sein. Zunächst werden eigene Mitarbeiter und die Beschäftigten von Musks Raumfahrtfirma SpaceX bedient, dann die Eigentümer von anderen Tesla-Modellen (Roadster, Model S oder Model X). Die Zahl der Varianten wird klein gehalten, um Produktionsproblemen möglichst aus dem Weg zu gehen.



345 Kilometer Reichweite
Die Angaben zu dem neuen Mittelklassemodell sind nach wie vor spärlich. Das Auto soll 345 Kilometer Reichweite bieten und in unter sechs Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen. Der Basispreis wird mit 35.000 Dollar angegeben, das sind derzeit etwa 31.000 Euro. Damit wäre das Auto günstiger als ein VW e-Golf (ab 35.900 Euro), ein Opel Ampera-e (ab 39.330 Euro) oder ein BMW i3 (ab 34.950 Euro).
(sl)

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