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CES 2017: Die Studie Toyota Concept-i denkt mit Das Auto, dein Freund

Las Vegas (USA), 5. Januar 2017
Je mehr Funktionen Autos selbständig ausführen können, desto größer wird die Angst bei manchem Besitzer: Denkt man noch an den Menschen, der im Auto sitzt? Wird der Fahrer zum reinen Füllmaterial degradiert? Eine Antwort darauf versucht nun Toyota im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas zu geben. Dort steht von 5. bis zum 8. Januar 2017 die Studie "Concept-i".

Einladung zur Zukunft
Wie sehr der künftige US-Präsident Donald Trump auf Innovationen abfährt, wissen wir nicht. Aber ihm dürfte gefallen, dass der Toyota Concept-i im hauseigenen Designcenter in Newport Beach (Kalifornien) entworfen wurde. Die benutzerfreundliche Technologie stammt aus dem "Toyota Innovation Hub" in San Francisco. Hinter dem Concept-i steht der Gedanke, dass neue Mobilitätstechnologien warm, einladend und spaßig sein sollen.

Hallo, Yui!
Kernstück der Studie ist ein System mit einer starken künstlichen (respektive artifiziellen) Intelligenz. So soll das Fahrzeug eine fast menschliche Beziehung zum Fahrer aufbauen. Sichtbar wird die Technik durch "Yui", gewissermaßen die Personifizierung der KI-Technik. Natürlich sitzt kein Roboter neben einem, Yui verbirgt sich im Armaturenbrett. Per Licht, Geräuschen, aber auch haptischen Signalen teilt sich Yui mit. Im Concept-i verzichtet Toyota weitestgehend auf Bildschirme. Verschiedenfarbige Lichter im Fußraum zeigen an, ob das Fahrzeug im automatisierten oder manuellen Modus bewegt wird. Kameras im hinteren Bereich des Autos projizieren ihre Bilder innen auf die A-Säulen, um den toten Winkel zu reduzieren. Um die Insassen des Concept-i zu begrüßen, erscheint Yui außen auf den Türen. Das Fahrzeugheck zeigt Mitteilungen, um nachfolgende Autofahrer vor Kurven und potentielle Gefahren zu warnen. Die Frontpartie teilt der Außenwelt hingegen mit, ob der Fahrer oder die Technik gerade die Befehlsgewalt haben.
(rh)

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