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Sechs Studien zwischen Serie und Wunschtraum Up-Date: VW zeigt neue Varianten seines Kleinsten

Frankfurt/Main, 22. September 2011
Das ist schon eine seltsame Taktik: Auf dem VW-Konzernabend hatten mehr als 2.000 Journalisten auf neue Varianten des Up gewartet. Doch erst danach enthüllten die Wolfsburger sechs weitere Versionen ihres Kleinsten. Die Bandbreite reicht dabei von Designerträumen bis hin zu seriennahen Konzepten.

Beach Boys
Beginnen wir daher mit den Modellen, die wohl reine Show-Cars bleiben werden. Der Buggy Up soll an die legendären Buggys der 1960er-Jahre erinnern, die zumeist in Kalifornien auf Käfer-Basis entstanden. Im Gegensatz zu damals besteht der Zweisitzer aber nicht aus GFK, sondern aus hochfesten Stählen. Eine Spielerei ist auch der Up Azzura Sailing Team. Hier durften sich VW-Chefdesigner Walter de Silva und die Ikone Giugiaro ausleben. Sie schufen einen offenen Up mit Anleihen an den Yachtbau. Der Name der Studie entstand in Anlehnung an einen Yachtclub der Costa Esmeralda.

Gib fünf
Sehr seriennah ist die Studie Cross Up. Sie zeigt erstmals, wie der kleinste VW als Fünftürer aussieht. Diese Variante wird vermutlich im Frühjahr 2012 auf den Markt kommen. Darauf basierend ist auch eine Cross-Version mit rustikaler Optik denkbar. Dafür sorgen Radhaus- und Schwellerverbreiterungen aus dunklem Kunststoff und anders gestaltete Stoßfänger. Die Sport-Fraktion kann sich auf den GT Up freuen. Hier arbeiten unter der Haube 100 PS, die den gut 900 Kilogramm schweren Kleinstwagen vorantreiben. Nicht auszuschließen ist die finale Bezeichnung GTI.



Ein Kleiner gibt Gas
Voll auf der Öko-Schiene bewegen sich die letzten beiden Up-kömmlinge auf der IAA 2011. VW-Technikvorstand Ulrich Hackenberg hatte bereits angekündigt, dass 2013 ein E-Up kommen wird. Auf der IAA 2011 steht eine seriennahe Studie des Stromers. Erkennungszeichen: die bogenförmige Anordnung der LED-Tagfahrlichter im Stoßfänger. Hinzu kommt eine Chromleiste an der Frontpartie. Schon bald erhältlich ist der Eco Up. Dahinter verbirgt sich die Version mit Erdgasantrieb. In Verbindung mit einem Start-Stopp-System und Rekuperation soll der CO2-Ausstoß des 68 PS starken Gas-Up nur 79 Gramm pro Kilometer betragen. An Bord sind Tanks für elf Kilogramm Erdgas und zehn Liter Benzin. Damit soll eine Reichweite von bis zu 550 Kilometer möglich sein. Laut VW ist ein Erdgasantrieb im Segment des Up deutlich günstiger als ein Hybridsystem.
(rh)

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