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Alle Daten und Preise des Mittelklasse-Kombis Der neue Volvo V60 kommt

Köln, 22. Februar 2018
Der Volvo V60 wurde im Herbst 2010 vorgestellt. Acht Jahre (und eine Modellpflege im Jahr 2013) später ist es nun Zeit für Generation zwei des Mittelklassekombis. Der geräumige Neuling ist auf dem Genfer Autosalon (8. bis 18. März 2018) erstmals live zu sehen.

SPA als Basis, optisch dem V90 sehr ähnlich
Sie beruht wie das im Juli 2017 gestartete Mittelklasse-SUV XC60 auf der neuen SPA-Plattform (Scalable Product Architecture). Das Gleiche gilt für den neuen V60 und wohl auch für die wohl bald startende neue Version des S60. Die skalierbare Produktarchitektur ist aber auch die Grundlage für die drei Karosserievarianten der Top-Baureihe 90 (S90, V90 und XC90). Von dieser übernimmt der neue V60 nicht nur viel Technik, sondern adaptiert auch die Optik des V90. Letzteres tut der V60 in einer Weise, die ihn mehr oder weniger zu einem verkleinerten V90 macht.

Länger und geräumiger
Blicken wir auf die Abmessungen des neuen Volvo V60: Er ist 4,76 Meter lang, 1,85 Meter breit und 1,43 Meter hoch. Damit ist er satte 13 Zentimeter länger als der alte V60, geringfügig schmaler und fünf Zentimeter flacher. Trotzdem steigt das Kofferraumvolumen deutlich: Statt 430 bis 1.241 Liter gibt es nun 529 bis 1.364 Liter. Dank der neuen Plattform wächst der Radstand von 2,78 Meter auf künftig 2,87 Meter.

Gleich zwei Plug-in-Systeme
In puncto Antrieb setzt sich der Neuling allerdings deutlich vom V90 ab. Während es im V90 nur den bekannten Plug-in-Hybrid T8 gibt, wird der V60 gleich mit zwei Plug-in-Systemen offeriert. Beide kombinieren einen Benziner mit Elektroantrieb und einer Auflademöglichkeit. Der T6 Twin Engine AWD bietet eine Systemleistung von 340 PS, während der T8 Twin Engine AWD 390 PS liefert. Angaben zur Reichweite fehlen bislang. Neben den Hybriden gibt es zwei Benziner (T5 und T6) sowie zwei Diesel (D3 und D4). Da der T5 rund 250 PS leistet, was etwas viel erscheint, werden wohl schwächere Aggregate nachgereicht. Anbieten würden sich der neue T3 mit drei Zylindern (156 PS) und der T4 mit 190 PS. Der bekannte D3 mit 150 PS und der D4 mit 190 PS sind dagegen angemessene Motorisierungen für ein Mittelklasse-Auto. Sie dürften wie die Diesel im XC40 mit SCR-System ausgerüstet werden.

Sicher vor querlaufenden Elchen
Viele Fahrerassistenzsysteme sind im neuen V60 Serie. Dazu gehört ein City-Notbremssystem, das nicht nur Autos, sondern auch Fußgänger, Radfahrer und Elche erkennt – in Skandinavien besonders wichtig. Das System bremst künftig auch, wenn eine Kollision mit dem Gegenverkehr droht. Das teilautonome Fahrsystem Pilot Assist kann bis 130 km/h das Beschleunigen, Bremsen und Lenken übernehmen. Das System soll nun in Kurven besser funktionieren. Optional ist zudem ein Querverkehrsassistent mit Bremsfunktion erhältlich.

Ja, man kann ihn auch abonnieren
Zum Infotainment gehören eine moderne Smartphoneanbindung sowie ein Touchscreen, der wohl wie bei den neueren Volvos üblich neun Zoll groß sein wird. Neu ist, dass man den Kombi nicht nur kaufen oder leasen kann, sondern auch "abonnieren" – dafür fällt ähnlich wie bei den Flatrates von Mobilfunkprovidern ein monatlicher Pauschalbetrag an.

Marktstart im Sommer 2018
Allerdings äußert sich Volvo bereits zu den Preisen: In Deutschland stehen zum Verkaufsstart im Sommer 2018 der Benziner T6 mit 310 PS in Verbindung mit Allradantrieb und Achtgang-Automatikgetriebe sowie die beiden Dieselmotoren D3 und D4 mit einer Leistung von 150 PS respektive 190 PS zur Verfügung. Die Selbstzünder gibt es zunächst nur mit Frontantrieb, wahlweise stehen ein Sechsgang-Schaltgetriebe oder das Achtgang-Automatikgetriebe zur Verfügung. Der Einstiegspreis liegt bei 40.100 Euro für den Volvo V60 D3 in der Ausstattung Momentum. Der D4 in der gleichen Ausstattung startet ab 43.300 Euro, das Top-Modell T6 beginnt bei 49.500 Euro.
(sl)



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