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Der BMW-X1-Rivale startet im ersten Quartal 2018 Volvo XC40: Alles zum neuen Schweden-SUV

Mailand (Italien), 21. September 2017
Ist er nicht schön? Nun gut, am Heck vielleicht ein wenig kahl, aber ansonsten sehr gelungen. Kein Wunder, dass Volvo den neuen XC40 nicht im Messegewusel der IAA 2017 in Frankfurt untergehen lassen wollte. Stattdessen hat man sich für eine etwas spätere Premiere in Mailand entschieden. Wir verraten Ihnen, was das kompakte SUV bietet und was es kostet.

Moderne Architektur
Der Volvo XC40 ist sogar im doppelten Sinne eine Weltpremiere, denn bislang gab es keinen 40er-SUV, sondern nur den leicht höher gelegten V40 Cross Country. Mit einer Länge von 4,43 Meter übertrumpft der XC40 den V40 um sechs Zentimeter und liegt nahe am BMW X1 (4,44 Meter). Die weiteren Daten des neuen Volvo: 1,63 Meter hoch, 1,63 Meter breit und ein Radstand von 2,70 Meter. Während die 90er- und 60er-Modelle die SPA-Konzernarchitektur nutzen, basiert der XC40 als erstes Modell auf einer kompakten Modular-Architektur.

Drei Töpfe für die Zukunft
In den Kofferraum des Schweden-SUVs passen zwischen 460 und 1.336 Liter Gepäck. Zum Vergleich: Ein BMW X1 schluckt zwischen 505 und 1.550 Liter. Wer schön sein, muss also (ein wenig) leiden. Zunächst bietet Volvo den XC40 mit zwei Motorisierungen an, beide mit Allrad und Achtgang-Automatik. Im D4 AWD arbeitet ein 190 PS starker Diesel inklusive SCR-Kat, hinter T5 AWD verbirgt sich ein Turbobenziner mit 247 PS und Partikelfilter. Die Markteinführung in Deutschland ist für das erste Quartal 2018 vorgesehen, im Frühjahr 2018 wird der XC40 T3 nachgereicht. Er weist ein manuelles Sechsgang-Getriebe auf und leistet 156 Otto-PS, ebenfalls mit Partikelfilter. Volvo verspricht außerdem eine Hybrid-Option, eine rein elektrische Version und einen neuen Dreizylinder.

Autonom? Fast!
Den XC40 T3 wird es als namenlose Einstiegsvariante geben. Darüber rangieren Momentum (hier sind die "Thors-Hammer"-LED-Scheinwerfer serienmäßig) und R-Design (mit Sportfahrwerk und schwarz lackiertem Dach). Im Frühjahr 2018 folgt noch die Luxusausstattung "Inscription". Als Extra steht unter anderem ein Paket mit Assistenzsystemen für 1.600 Euro bereit, in dem unter anderem der "Pilot Assist" ein teilautonomes Fahren bis Tempo 130 ermöglicht.

Preislich in guter Nachbarschaft
Blicken wir auf die Preise: Der XC40 D4 AWD beginnt bei 44.800 Euro, der T5 AWD kostet 46.100 Euro. Beide sind erst ab der "Momentum"-Ausstattung bestellbar, was die Höhe der Preise etwas erklärt. Deutlich günstiger wird das Basismodell des XC40, der T3. Für ihn ruft Volvo 31.350 Euro auf. Damit ist er 350 Euro billiger als ein dreizylindriger BMW X1 sDrive18i mit 136 PS. Produziert wird der Volvo XC40 übrigens im belgischen Werk in Gent.
(rh)

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