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eFroog startet im Herbst 2013 Wandelbarer Strom-Frosch

Bad Nauheim, 18. April 2013
eFroog, was ist denn das, ein Elektrofrosch? Hinter diesem Namen versteckt sich ein neues Mehrzweckfahrzeug (MPV), das ab Herbst 2013 den deutschen Markt erobern soll und erstmals auf der IAA in Frankfurt (12. bis 22. September 2013) zu sehen sein wird.

Beachtliche 920 Kilogramm Zuladung
Trotz einer Länge von nur 3,54 Meter und einem Leergewicht von 550 Kilo soll der eFroog extrem flexibel einsetzbar sein. Angeboten werden verschiedene Aufbauten, die vom Milchwagen bis zum Pick-up oder Kommunalfahrzeug reichen. Die Zuladung wird mit beeindruckenden 920 Kilogramm angegeben. Basis für den eFroog sind ein verzinkter Stahlrahmen und eine ABS-Kunststoff-Karosserie, die bis zu 72 Prozent aus recyceltem Altplastik-Granulat besteht. Die Kunststoff-Teile sind komplett durchgefärbt und benötigen deshalb keine Lackierung. Bei Teilen wie Fahrwerk und Lenkung kommen Komponenten von einem europäischen Großserienhersteller zum Einsatz – wie dieser heißt, wird noch nicht genannt.

Elektro- und Benzinantrieb stehen zur Wahl
Angetrieben wird das kleine Wandelwunder wahlweise von einem 1,2-Liter-Benziner mit 20 PS oder einem Elektromotor mit 14,6 Kilowatt, was ebenfalls 20 PS entspricht. Je nach Einsatzzweck lässt sich die Leistung des Ottomotors, der auch mit E10 und E85 betrieben werden kann, jedoch auf bis zu 70 PS anheben. Die Reichweite mit Elektroantrieb beziffert der Hersteller auf maximal 180 Kilometer. Durch die Bodenfreiheit von 310 Millimeter soll der eFroog auch abseits befestigter Straßen vorankommen, etwa wenn er als Strandbuggy und Surfbrett- oder Fahrradtransporter genutzt wird. Für solche Zwecke lassen sich auch die Türen mit wenigen Handgriffen entfernen.

Elektro-Version ab 17.900 Euro
Der Preis für die Elektro-Version des eFroog soll bei mindestens 17.900 Euro liegen, hinzu kommt noch eine monatliche Rate für das Batterieleasing. Durch verschiedene Aufbauten wird sich der Preis allerdings wohl deutlich in die Höhe treiben lassen. Wie viel die Benzin-Version kosten wird, ist noch nicht bekannt.
(ts)

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