Johnson Controls produziert Karbon-Karosserieteile
Burscheid, 14. Mai 2012
Johnson Controls, Anbieter automobiler Innenausstattung und Elektronik, verlässt den Autoinnenraum: Das Unternehmen setzt sein Know-how bei der Naturfaser-Prozesstechnologie für die Serienherstellung von leichten Karosserieteilen aus karbonfaserverstärkten Kunststoffen ein.
Bislang war die Herstellung der sehr leichten Karbon-Komponenten mit hohem Aufwand und einem erheblichen Anteil von Handarbeit verbunden. Der nun neue Prozess basiert auf einem Nasspressverfahren, das Johnson Controls seit 2003 zur Herstellung von Holzfaser-Komponenten für den Fahrzeuginnenraum einsetzt.
Bei dem nun adaptierten Verfahren wird eine mit Harz vorgetränkte Matte aus Kohlefasern zwischen die Formwerkzeuge gelegt und dann verpresst. Das überflüssige Harz entweicht während des Pressvorgangs am Formrand. Dies ermöglicht eine sehr hohe Faserdichte in den Karosserieteilen.
(hd)
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