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VW: Vier Millionen Autos aus Sachsen

Zwickau, 25. April 2012
Als viermillionster VW aus Sachsen lief am 25. April 2012 eine braune Passat-Limousine in Zwickau vom Band. Das Jubiläumsfahrzeug ist mit einem 210 PS starken Zweiliter-TSI ausgerüstet und soll an einen Kunden in Europa gehen.

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich: „VW nimmt einen bedeutenden Stellenwert bei der Entwicklung der Automobilbranche in Sachsen nach der Wiedervereinigung ein. Der viermillionste Volkswagen ‚made in Saxony’ ist deshalb nicht nur für das Unternehmen, sondern zugleich für das Autoland Sachsen mit seiner über einhundertjährigen Tradition ein Grund zum Feiern“.

„Noch nie hat ein Automobilbauer in Sachsen so viele Autos gebaut wie Volkswagen“, so Hans-Joachim Rothenpieler, der als Sprecher der Geschäftsführung für die Standorte Zwickau, Chemnitz und Dresden verantwortlich zeichnet. Die bisherige Rekordmarke von etwas mehr als drei Millionen Trabis in rund 30 Jahren sei damit in nur 20 Jahren geknackt worden. Seit Mai 1990 entstanden im Zwickauer Ortsteil Mosel jeweils rund zwei Millionen Golf und Passat-Limousinen.

Zukünftig will VW die Modelle auf Basis des Modularen Querbaukastens (MQB) ebenfalls in Zwickau fertigen. Dafür werden bis 2014 für rund 1,6 Milliarden Euro nahezu alle Fertigungsanlagen umgebaut. Noch in diesem Jahr startet der neue Golf, bis 2012 sollen dann Golf Variant und der neue Passat folgen.
(hd)

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