VW baut China-Engagement aus
Wolfsburg, 24. April 2012
VW errichtet ein neues Werk im westchinesischen Urumqi. Einen dementsprechenden Vertrag unterzeichnete nun VW-Chef Martin Winterkorn mit Vertretern des chinesischen Partners SAIC Motor Corporation. Bei dem Event in Wolfsburg waren der chinesische Premierminister Wen Jiabao und die Bundeskanzlerin Angela Merkel anwesend. Für das Werk in Urumqi ist eine Gesamtinvestition von rund 170 Millionen Euro geplant. Hier sollen ab 2015 bis zu 50.000 Fahrzeuge pro Jahr gefertigt werden. Parallel will Volkswagen die Ansiedlung von Zulieferern fördern und ein eigenes Ausbildungszentrum errichten.
Außerdem vereinbarten der VW-Konzern und die China First Automobile Group Corp (FAW) das Vorhaben, das Joint Venture FAW-Volkswagen um weitere 25 Jahre zu verlängern. Das Joint Venture war 1991 gegründet worden und betreibt heute Fahrzeug- und Komponentenwerke in Changchun, Chengdu und Dalian. Künftig sind gemeinsame Forschungsaktivitäten und Projekte zur Elektromobilität geplant. Auch gemeinsame Produktentwicklungen und Financial-Service-Dienstleistungen soll es geben.
(sl)
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