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Wertung
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| - Konkurrenten im Test: |
| - VW Golf GTI | | - Mazda 3 MPS | | - Ford Focus RS |
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Marbella (Spanien), 26. Oktober 2009 – Einst war der Golf GTI das sportliche Maß aller Dinge: Doch den 210 PS des aktuellen GTI setzen die Hersteller mittlerweile noch einiges Mehr an Power entgegen: Beispielsweise bringt es der Seat Léon Cupra auf 240, der Mazda 3 MPS auf 260 PS. VW bietet in Kürze den Scirocco R mit 265 sowie den Golf R mit 270 Pferdestärken an. Und im Ford Focus RS wummern gar 305 PS. Auch Renault will künftig in dieser Liga mitmischen – mit dem 250 PS starken Mégane Coupé R.S.
26 PS mehr als der Vorgänger
Auch wenn man sich beim französischen Hersteller selbst nicht ganz einig zu sein scheint, so wurde uns für den Mégane die Schreibweise „R.S.“ als einzig korrekte dargelegt. Das Kürzel steht für das Tochterunternehmen „Renault Sport“, das unter anderem für die Motorsportaktivitäten der Marke verantwortlich ist. Bereits von der bis 2008 gebauten zweiten Mégane-Generation gab es ein R.S.-Modell, das es auf 224 PS brachte. Auch eine sportliche Dieselversion mit 173 fuhr mit dem R.S.-Label. Im Gegensatz zum Vorgänger ist das neue Topmodell ausschließlich in der dreitürigen Coupé-Variante zu haben, die schon in der Standardausführung deutlich stylischer und dynamischer auftritt als der fünftürige Bruder.
Zurückhaltend oder kernig
Angetrieben wird der – gemeinsam mit dem Laguna Coupé 3.5 V6 – schnellste Renault im aktuellen Modellprogramm von einem Vierzylinder-Turbo mit zwei Liter Hubraum. Bei zurückhaltender Fahrweise agiert das Triebwerk zahm und leise. Beim beherzten Tritt aufs Gaspedal bietet der Sport-Mégane jedoch kernigen, leicht grummeligen Motorsound, wie man ihn sich wünscht. Bereits ab 1.900 Umdrehungen stehen 80 Prozent des Durchzugsvermögens parat, ab 3.000 Touren liegt dann das maximale Drehmoment von 340 Newtonmeter an. Nur bei Vollgas hat der Fronttriebler leichte Schwierigkeiten, die Leistung über die beiden Vorderräder sicher auf den Asphalt zu bringen. Die Fahrleistungen können sich sehen lassen: Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 245 km/h erreicht, in zügigen 6,1 Sekunden gelingt der Sprint auf Tempo 100. Damit spurtet der Dreitürer fast eine halbe Sekunde schneller als ein Scirocco R (6,5 Sekunden) und drei Zehntel besser als der Seat Léon Cupra (6,4 Sekunden). Renault gibt für den R.S. einen Durchschnittsverbrauch von 8,4 Liter Super an. Fasst man den französischen Kompakt-Sportler jedoch nicht mit Samthandschuhen an, müssen zweistellige Werte einkalkuliert werden.
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