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A8-Optik, Sci-Fi-Cockpit und kein V8!? Neuer Audi A7 zeigt mehr

Ingolstadt, 8. August 2017
Anfang 2018 bringt Audi endlich den Nachfolger des A7. Und langsam aber stetig entblättert sich das große Schrägheck auch vor unseren Erlkönig-Jägern. Optisch erkennen wir einen deutlichen Schritt hin zum neuen A8. Mit Grill in XXL-Breite, breiteren aber flacheren Scheinwerfern und einem durchgehenden LED-Leuchtenband am Heck. Der neue A7 soll sich optisch mehr vom A6 abgrenzen und mehr Platz als bisher für die Passagiere in Reihe zwei bieten.

Motoren-Bingo deluxe
Seine Basis ist wenig überraschend der MLB Evo (Modularer Längsbaukasten), der auch im nächsten A6 zum Einsatz kommen wird. Knapp 100 Kilo Gewicht sollen so eingespart werden. Anders als jetzt, dürften im neuen A7 auch Vierzylinder zum Einsatz kommen. Leicht überarbeitete 2,0-Liter-Diesel und -Benziner mit 190 und um die 250 PS werden wohl die Basis bilden. Als Top-Diesel könnte ein Dreiliter-Biturbo-V6 mit elektrischem Verdichter und etwa 350 PS anschieben. Ob auch der Dreiliter-Benziner mit 340 PS und der V8-Diesel mit 435 PS aus dem A8 in den A7 wandern, ist noch unklar. Gerüchten zufolge könnte Audi beim neuen A7 komplett auf Achtzylinder verzichten. Die Lösung wären eine Reihe bärenstarker Plug-in-Hybride mit 3,0-Liter-V6. Im A8 wird es diese Variante mit 449 PS und 700 Newtonmeter Anfang 2018 geben. Andere Quellen behaupten, dass zumindest das Topmodell RS 7 mit V8 vorfährt. Denkbar wäre der 550-PS-Biturbo aus dem Porsche Panamera Turbo. Mildhybrid-Modelle mit 48-Volt-Bordnetz, Lithium-Ionen-Batterie und Startergenerator wie im neuen A8 dürfte Audi indes auch im neuen A7 anbieten.

Autonom ganz vorne
Im Interieur wird das in die Jahre gekommene cockpit des aktuellen A7 ordentlich entstaubt. Bereiten Sie sich auf drei Bildschirme mit extrem dünnen OLEDs vor, die es ermöglichen, unterschiedliche Inhalte für Fahrer und Beifahrer anzuzeigen. Wie das Ganze aussehen könnte, zeigen Audis Prologue- und Q8-Studien sowie (einmal mehr) der neue A8. Ebenfalls vom neuen großen Bruder stammt das umfangreiche Selbstfahr-Technikpaket. Zunächst auf der Autobahn und nur bis 60 km/h wird auch der A7 beim autonomen Fahren Level 3 erreichen, sprich: komplett selbständig fahren. Damit wird er in diesem Bereich an Mercedes, BMW und Tesla vorbeiziehen.
(sw)

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