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Dieser Erlkönig gibt einen ersten Ausblick auf den Audi A6 C8 für 2018 Frische Optik, frische Plattform, frische Technik?

Haar, 23. Juni 2017
Seit 2010 ist der aktuelle Audi A6 mit dem Werkscode C7 schon auf dem Markt. In Autolebensjahren ist er damit fast ein Methusalem. Es ist also höchste Zeit, dass der Hersteller aus Ingolstadt einen Nachfolger auf den Markt bringt … vor allem auch, wenn wir auf die noch jugendlich-frische Konkurrenz von Mercedes oder BMW mit E-Klasse T-Modell und 5er Touring blicken. Wann kommt die fünfte Generation namens C8 und was können wir von ihr erwarten? Ein jetzt auf der Nordschleife des Nürburgrings abgelichteter Erlkönig bringt das erste Licht ins Dunkel.

Schärfere Optik im Viertürer-Coupé-Look
Zur neuen Optik lässt sich wegen der halluzinogenen Tarnfolie noch nicht allzu viel sagen, dennoch dürfte der neue A6 noch mehr Kanten und Sicken bekommen als das noch aktuelle Oberen-Mittelklasse-Modell. Außerdem fällt die Dachlinie hinten flacher, ja fast coupéhaft, ab und in der Seitenansicht kann man schon erkennen, dass der Radstand einen Tick wachsen wird. Der Grund für den längeren Radstand? Mehr Platz im Innenraum.

Aus MLB wird MLB evo
Aktuell baut der A6 noch auf dem alten Modularen Längsbaukasten der VW AG auf. Mit dem Generationswechsel steht der Audi dann auf dem MLB evo. Diese Architektur kommt seit 2015 zum Einsatz und nicht nur der neue Q7 basiert auf ihm, sondern auch das künftige A8-Flaggschiff profitiert von dem deutlich leichteren Baukasten. Welche Motoren und Technologien im neuen A6 zum Einsatz kommen werden, ist noch nicht bekannt. Wir werden aber einen ersten Eindruck davon erhalten, wenn am 11. Juli 2017 der neue A8 vorgestellt wird.

Der Fahrplan für die nächsten Jahre
Bis zur Premiere der nächsten A6-Generation ist es hingegen noch etwas länger hin. So rechnen wir nicht vor Anfang 2018 mit offiziellen Bildern und Informationen zu der Limousine. Die Markteinführung dürfte dann Ende des Jahres stattfinden. Und der Kombi? Den A6 Avant wird Audi erst nach der Limousine nachschieben. Und dann beglückt uns der Hersteller vielleicht auch noch mit einem raubeinigen Allroad-Modell, einem semi-starken S6 und einem fuchsteufelswilden RS 6. Abwarten.
(ml)

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