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Bildergalerie
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Haar, 19. August 2008 – Ein schwarzer Boxster mit Hardtop auf der Landstraße – keine große Sache. Aber halt: Spätestens beim Vorbeifahren dieses finsteren Porsche sollte es „klick“ machen – sowohl im Kopf des Betrachters als auch in der Kamera unseres Erlkönigjägers. Denn hier lief ihm eine Vorabversion des heißesten Serienboxsters aller Zeiten vor die Linse, des Boxster RS. Wo die aktuellen Serienmodelle einen automatisch ausfahrenden Heckspoiler haben, trägt dieses spezielle Modell nämlich einen fest installierten Heckflügel mit integrierter dritter Bremsleuchte. Doch auch bevor das Heck vorbeirauscht, erkennen flinke Augen bereits Unterschiede zur Serie: Hinter den neuen 19-Zoll-Alurädern lugen gelb lackierte Bremssättel und verdächtig grau schimmernde Scheiben hervor – ein untrügliches Zeichen dafür, dass hier auf die brachiale Verzögerungskraft einer Keramikbremse gesetzt wird.
Mit deutlich mehr Bumms
Die Wahl dieser mächtigen Stopper lässt natürlich auch auf eine entsprechend potente Antriebsquelle schließen: Wie zu vermuten ist, wird auch der kleine Porsche im Zuge seines Facelifts mit den technischen Schmankerln des gerade aktualisierten 911 ausgerüstet werden. Sprich: Benzindirekteinspritzung und das Doppelkupplungsgetriebe PDK kommen in Zukunft auch Boxster-Fahrern zugute. Und genau wie beim 911 dürfte die erste Maßnahme auch beim Baby-Porsche für ein sattes Leistungsplus sorgen. Ausgehend vom aktuellen Top-Motor mit 303 PS, dürfte der künftige Boxster RS mit mindestens 320 PS an den Start rollen. Mehr als 345 PS werden es wohl sicher nicht werden, denn damit würde der kleine Wilde ins Territorium des 911 Carrera vorstoßen.
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