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Neuer Kuga kommt 2020, sieht mehr nach Focus aus Nächster Kuga erwischt

München, 2. Mai 2018
Knapp 38.000 Kuga hat Ford letztes Jahr in Deutschland abgesetzt. Platz Drei in der internen Rangliste hinter dem Focus und dem Fiesta. Und das obwohl der Kuga bereits fünf Jahre auf dem Buckel hat. Und obwohl neue Mittelklasse-SUV-Konkurrenten aus dem Boden sprießen wie die Pilze. Mit anderen Worten: Der Kuga ist beliebt. Und er ist verdammt wichtig für Ford. Deshalb muss die Neuauflage unbedingt sitzen. Jetzt wurde sie von unseren Erlkönig-Jägern erstmals bei Tests erlegt. Und obwohl man noch nicht all zu viel sieht, sieht man eins doch recht deutlich: Der neue Kuga wird sich stärker als bisher am gerade vorgestellten Ford Focus orientieren.

Luftigeres, aufgeräumteres Cockpit
Es ist ja auch nicht so, als gäbe es beim aktuellen Kuga nichts zu verbessern. Gerade die verblockte, immer etwas einfach anmutende Cockpitgestaltung ist in der aktuellen Ford-Palette ein großes Problem. Beim neuen Fiesta und beim bald erscheinenden neuen Focus hat Ford nun aufgeräumt und auch der nächste Kuga wird von dieser Grundreinigung profitieren. Erwarten Sie weniger Knöpfe, mehr Freiraum und ein neues Infotainment-Display, das auf dem Armaturenbrett sitzt.

Auf Focus-Plattform
Obwohl der Kuga nie wirklich ein Platzproblem hatte, wird er wohl etwas größer (aktuell 4,54 Meter). Etwas leichter könnte er auch werden (aktuell ab 1.580 Kilo). Vermutlich sitzt er auf der Plattform des neuen Focus. Und auch beim Design wird er näher am kompakten Verkaufsschlager sein als bisher.

Wohl auch als Plug-in-Hybrid
Die Motoren dürfte der nächste Kuga ebenfalls vom neuen Focus übernehmen. Wir erwarten einen Dreizylinder-Benziner mit 125 PS sowie zwei Vierzylinder-Benziner mit 150 und 182 PS. Die Vierzylinder-Diesel dürften zwischen 120 und etwa 180 PS leisten. Neben einem Sechsgang-Schaltgetriebe wird es auch eine Achtgang-Automatik geben. Genauso wie Versionen mit Front- und Allradantrieb. Ob der neue Kuga auch rein elektrisch kommt, ist unklar. Ford investiert zwar acht Milliarden US-Dollar, um bis 2020 gleich 40 elektrisierte Modelle auf den Markt zu bringen, aber im Falle des Kuga erscheint ein Plug-in-Hybrid derzeit wahrscheinlicher. Der Marktstart für die Neuauflage des Mittelklasse-SUV (das in den USA übrigens als Ford Escape vorfährt) dürfte 2020 erfolgen.
(sw)

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