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Was von der Limousine von Lynk & Co zu erwarten ist Prototyp auf Volvo-Basis dreht Testrunden

Haar, 5. Mai 2017
Erst Ende April 2017 gab die neue Marke Lynk & Co mit der Designstudie "03" einen Ausblick auf eine kompakte Stufenhecklimousine. Und jetzt ist unserem Erlkönig-Fotograf in Deutschland ein noch stark getarnter Prototyp vor die Linse gefahren, bei dem es sich höchstwahrscheinlich um ein 03-Testfahrzeug handelt. Zeit, für einen ersten Ausblick.

Erschwerter Ausblick auf die Optik
Durch die noch sehr üppige Tarnung lässt sich zum Außendesign freilich noch nichts Genaues sagen. An der Front scheinen aber schon die auf verschiedene Positionen aufgeteilte Fahrzeugbeleuchtung und die breiten Lufteinlässe auf zwei übereinanderliegenden Ebenen durch – ganz wie bei der Studie. Am Heck sind zwei Endrohre zu erkennen und auch die Form der Rückleuchten drückt sich ansatzweise durch die Tarnung hindurch. Auch hier rechnen wir mit einer frappierenden Ähnlichkeit zur Studie.

Die Volvo-Basis und mögliche Antriebe
Da es sich bei Lynk & Co um eine Tochtermarke von Geely handelt, und auch Volvo diesem chinesischen Automobilkonzern angehört, wird der "03" wie auch der kommende V40 auf der CMA-Plattform (Compact Modular Archtectur) von Volvo basieren. Technische Einzelheiten sind trotzdem noch nicht bekannt. Als wahrscheinlich gilt jedoch, dass zumindest die Vierzylinder mit zwei Liter Hubraum aus Volvos Drive-E-Motorenfamilie zum Einsatz kommen werden. Ob auch ein elektrifiziertes Modell angeboten wird, lässt sich noch nicht sagen. Denkbar wäre jedoch eine Plug-in-Hybrid-Version mit 1,5-Liter-Turbobenziner und Elektromotor.

EU-Markteinführung in ferner Zukunft
Ja, Geely scheint ambitionierte Pläne mit Lynk & Co zu verfolgen. Bereits Ende 2016 wurde mit der Studie "01" nämlich ein Crossover der Marke angekündigt. Markteinführungen? Kernmarkt soll China sein. Dort startet der "01" im vierten Quartal 2017. Für die USA und Europa ist das Jahr 2019 anberaumt. Da die Limousine erst nach dem Crossover in die Verkaufsräume rollen soll, ist hierzulande also nicht mit einem Marktstart vor Ende des Jahrzehnts zu rechnen.
(ml)

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