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Der kleine SUV-Bruder des Ateca debütiert 2017 Erwischt: Seat Arona

Haar, 16. Mai 2017
Liebling, ich habe den Ateca geschrumpft: Diese Abwandlung eines Filmtitels kommt einen beim neuesten Seat-Erlkönig in den Sinn. Der Arona ist unterhalb des Ateca angesiedelt und zeigt nun mehr optische Details.

Für jeden die passende Größe
Anders aber als im Film brauchen Seat und die anderen Automarken des VW-Konzerns keine Schrumpfstrahlen, sondern nur einen Baukasten. Genauer gesagt, den modularen Querbaukasten MQB. Ihn nutzen sowohl der brandneue Seat Ibiza als auch der Seat Ateca, an denen sich der Arona stilistisch orientiert. Mit Blick auf die SUV-Strategie von Seat, mit sich der die Marke in den schwarzen Zahlen etablieren will, gibt es gewissermaßen drei Baukasten-Schubladen. In der ersten rangiert der Arona. Sie beinhaltet Fahrzeuge von rund 4,20 Meter Länge, darunter der Audi Q2, aber auch der VW T-ROC alias "Golf-SUV" und ein künftiges Skoda-Modell.

Marktstart noch 2017
In die zweite Schublade greift man für SUVs im Format 4,35 Meter bis 4,50 Meter. Dort befinden sich bereits der erfolgreiche Seat Ateca und der Kassenschlager VW Tiguan. In Kürze stößt der Skoda Karoq dazu, auch der nächste Audi Q3 wird sich hier einsortieren. Zu guter Letzt gibt es im dritten Regalauszug die SUVs von 4,70 Meter Länge wie den Skoda Kodiaq und den VW Tiguan Allspace. Hier hat Seat bereits seinen Fahrzeug-Zugang bestätigt. Zurück zum kleinen Arona. Er wird im Stammwerk Martorell bei Barcelona gefertigt. Als Motorisierungen gelten der 1.0 TSI und der 1.6 TDI mit jeweils 115 PS als gesetzt. Allrad bekommen wohl nur für die stärksten Varianten mit je 190 PS. Die Premiere erwarten wir auf der Frankfurter IAA im September 2017, der Marktstart dürfte noch im gleichen Jahr stattfinden.
(rh)

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