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Nur wenig länger, dafür deutlich mehr Radstand Erwischt: Der neue VW Polo fast ungetarnt

Haar, 11. Mai 2017
Einen Erlkönig von VW zu erwischen, ist selten. Noch ungewöhnlicher werden die Schnappschüsse, wenn das Fahrzeug fast ungetarnt vor die Linse fährt. So ist es jetzt beim nächsten VW Polo passiert.

Design: Langweilig oder zeitlos?
Auf den ersten Blick fragt man sich, wo die Unterschiede zum aktuellen Polo liegen sollen. Zwar hat VW clevererweise die Front- und die Heckpartie des Erlkönigs noch auf alt getrimmt, aber der Bereich dazwischen ist tatsächlich ungetarnt. So erkennt man, dass das grundlegende Polo-Design mehr evolutionär weiterentwickelt wird. Das macht Sinn, ist die Baureihe doch einer der Bestseller. Unterschiede betreffen den Blechfalz entlang der nun niedriger postierten Türgriffe, eine im hinteren Bereich flachere Dachlinie und neue Außenspiegel mit integrierten Blinkern. Wichtig: Den neuen VW Polo wird es nur noch als Fünftürer geben, der Dreitürer fällt mangels Nachfrage aus dem Programm. Gleichzeitig spart man so Entwicklungskosten.

Marktstart im Spätsommer 2017
Apropos Entwicklung: Die Blaupause für den nächsten Polo liefert der jüngst erneuerte Seat Ibiza. Er wuchs in der Länge nur minimal, dafür legte der Radstand um zehn Zentimeter zu. Möglich macht es der modulare Querbaukasten (MQB), den auch der Polo (bislang 4,06 Meter) verwenden wird. Das sorgt für mehr Platz im Fond und Kofferraum bei kaum geänderten Abmessungen. Auch die Motorenpalette wird vom Ibiza übernommen. Los geht es mit Saugbenzinern, die aus drei Zylindern 65 respektive 75 PS holen. Die gleichen Aggregate mit Turbo bieten 95 und 115 PS, vorläufige Spitze ist der 1.5 TSI mit 150 PS. Wer einen Diesel möchte, hat die Wahl zwischen 80, 95 und 115 PS. Interessant: VW setzt auf eine Erdgas-Offensive, weshalb es den 1.0 TSI mit 95 PS in einer entsprechenden Variante geben wird. Im Juni 2017 enthüllt VW den neue Polo, auf den Markt kommt er voraussichtlich im Spätsommer.
(rh)

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