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Kommt 2018: So sieht die nächste Generation des großen SUVs aus Neuer VW Touareg komplett ungetarnt

Haar, 19. Dezember 2017
Eigentlich hätte alles so schön sein können: VW zeigt im April 2018 den neuen Touareg auf der Automesse in Peking, die Betrachter sind mehr oder weniger überrascht. Das Problem: Man benötigt vorab Fotos des Fahrzeugs für die Presse und Prospekte. Sie werden normalerweise streng abgeschirmt gemacht. Normalerweise, denn im Fall des VW Touareg lag unser Fotograf auf der Lauer. Und so kommen wir in den Genuss eines völlig ungetarnten Fahrzeugs, das eigentlich noch niemand sehen soll.

Länger und mehr Chrom
Die Ablösung des VW Touareg ist an der Zeit, schließlich wird das 4,80 Meter lange SUV bereits seit 2010 angeboten. Den Premierenort in Peking hat VW bewusst gewählt, dort zeigte man schon 2016 die seriennahe Studie T-Prime Concept. Was lässt sich anhand der Erlkönigbilder zum neuen Touareg sagen? Optisch wird er schlanker, zumal er in der Länge zulegt. Das ist nötig, um den Abstand zum 4,70 Meter langen Tiguan Allspace zu wahren. Wir rechnen daher mit etwa 4,90 Meter. Damit würde der neue Touareg auf dem US-Markt genau zwischen Allspace und den 5,04 Meter langen Atlas passen. Optisch orientiert sich der kommende Touareg am VW Arteon, was insbesondere beim mächtigen Chromgrill auffällt. Innen dürften das "Active Info Display" anstelle klassischer Instrumente sowie das Infotainmentsystem "Discover Pro‘‘ mit 9,2-Zoll-Display und Gestensteuerung gesetzt sein.

Motoren für jeden Geschmack
Anders als Tiguan Allspace und Atlas basiert der neue VW Touareg nicht auf dem MQB, sondern wie der Audi Q7 und der Porsche Cayenne auf dem Längsbaukasten MLB Evo. Dadurch möchte VW das Gewicht von bislang 2,2 Tonnen auf unter zwei Tonnen drücken. Das Motorenangebot des neuen Touareg variiert je nach Markt. China bekommt einen V6-Benziner mit 300 PS, die USA den 3,6-Liter-Sechszylinder-Sauger mit 280 PS. Für beide Märkte interessant ist der Benzin-Plug-in-Hybrid mit 367 PS Systemleistung aus dem Audi Q7. In Europa rechnen wir als Topmotorisierungen mit einem 240 PS starken TDI und dem 280-PS-Turbobenziner aus dem Arteon.
(rh)

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