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Neu gegenüber dem Vorgänger: Tempowarner und Zwei-Zonen-Musikwiedergabe Clarion bringt verbessertes Einbaunavi mit größerer Harddisk

Mörfelden-Walldorf, 22. August 2008
– Etwa ein Jahr nach der Präsentation des MAX973HD präsentiert Clarion den Nachfolger MAX983HD. Dabei handelt es sich um ein Einbaugerät für den 2-DIN-Schacht mit Sieben-Zoll-Touchscreen für die Navigation sowie zur Wiedergabe von Audio- und Videodaten. Die Änderungen gegenüber dem alten System halten sich in Grenzen.

Neue Tempo-Warnung
Wie bisher bietet das Navigationsmodul eine wirklichkeitsnahe Darstellung von Autobahnkreuzen inklusive Schildern (Reality View), die sich im Split-Screen-Modus mit der Kartenansicht kombinieren lässt. Das Gerät beherrscht die dynamische Routenführung mithilfe der Stauinformationen von TMC Pro. Ebenfalls vom Vorgänger bekannt sind die Text-to-speech-Funktion und die Spracheingabe. Das MAX983HD zeigt Karten wie bisher im Maßstab von 25 Meter bis 256 Kilometer an. Die Routenberechnung ermöglicht es unter anderem, einen Bereich zu umfahren. Über eine Benutzerprofil-Funktion können nun bis zu 200 Ziele für vier unterschiedliche User gespeichert werden. Neu ist auch die Warnfunktion beim Überschreiten des Tempolimits.

Nun 40 statt 30 Gigabyte
Zu den Unterhaltungsoptionen gehört der so genannte Music-Catcher. Er ermöglicht es dem Benutzer, seine Lieblingsmusik von CD auf die integrierte Festplatte zu speichern. Während der Vorgänger eine 30-Gigabyte-Festplatte besaß, verfügt der Neuling über 40 Gigabyte Speicherplatz. So haben nun bis zu 4.000 Titel Platz. Der integrierte Drei-Band-Equalizer in Verbindung mit einer vier mal 53 Watt starken Mosfet-Endstufe und Bassanhebung sollen für guten Klang sorgen.

Neue Zwei-Zonen-Wiedergabe
Neu ist eine Zwei-Zonen-Wiedergabe. Damit können die Passagiere auf dem Rücksitz unabhängig vom Informationsprogramm für den Fahrer ihre Lieblingsmusik hören, einen Film ansehen oder ein Videospiel spielen. Ein iPod Video kann angeschlossen werden; außerdem gibt es einen Rückfahrkamera-Eingang. Optional wird das freihändige Handy-Telefonieren mittels Bluetooth unterstützt; der Aufpreis für Bluetooth liegt wie bisher bei 249 Euro. Bei einem eingehenden Anruf wird die Musikwiedergabe dann unterbrochen und die Stimme des Anrufers wird über die Fahrzeuglautsprecher wiedergegeben.

Preis gesenkt: Nun knapp 2.000 Euro
Die Karten decken Westeuropa und einen Teil von Osteuropa ab. Das Gerät kann man selbst in eines von etwa 200 unterschiedlichen Fahrzeugmodellen einbauen. Der Preis liegt bei recht heftigen 1.999 Euro – das sind jedoch immerhin 200 Euro weniger, als der Vorgänger kostete.
(sl)

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