Abt Multivan mit 240 PS und ordentlich Drehmoment im Test T5 mit mächtig Dampf
Haar, 17. Mai 2012
Egal ob Familienvater oder Geschäftsmann, der Abt T5 Multivan zieht Blicke magisch auf sich. Bereits das auffällige Aerodynamik-Paket macht klar, dass dies hier kein Multivan von der Stange ist. Das bullige Äußere unterstreichen die Allgäuer Tuner mit einem Frontspoiler, der das Auto zusammen mit Frontgrill, Seitenleisten und Heckschürzen optisch näher an die Straße bringt. Der Heckspoiler drückt den Multivan zusätzlich in Richtung Fahrbahn und lässt den Power-Van noch sportlicher und aggressiver wirken. Die zweiflutige Doppel-Endrohr-Abgasanlage rundet gemeinsam mit der Heckschürze den optischen Eindruck ab und sorgt zudem für angenehmen Sound. Passend zum dynamischen Antritt – die Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 km/h dauert statt der serienmäßigen 9,9 Sekunden nur noch 9,4 Sekunden – sind 19-Zoll-Sportfelgen in Kombination mit sportlichen Fahrwerksfedern montiert. Diese verhelfen zu einer deutlich besseren Straßenlage, rollen jedoch hart ab und trüben das sonst angenehme Fahrgefühl. Interessenten mit sensiblem Rücken sollten sich also die Anschaffung der Fahrwerksfedern genau überlegen, da der Grat zwischen noch ausreichend bequem und knüppelhart unterschiedlich beurteilt werden kann.
Mehr Leistung, mehr Fahrspaß
Die Leistungssteigerung von 204 PS auf 240 PS gemeinsam mit einem auf 400 Newtonmeter erhöhten Drehmoment kann sich sehen lassen. Mit kernigem Sound dreht der aus dem Golf GTI bekannte Motor hoch und verhilft dem dicken Luxuslaster zu einer ordentlichen Portion Fahrspaß. Dank dem sauber schaltenden Doppelkupplungsgetriebe DSG wird das Aggregat immer bei passender Drehzahl gehalten, lediglich beim Start von der Ampel kommen die 2,4 Tonnen nicht wirklich in die Puschen. Auf der Autobahn angekommen, ist dies jedoch längst wieder vergessen – hier glänzt der Wagen mit einer sehr guten Spurstabilität. Selbst Seitenwind macht dem tiefergelegten Großraum-Sportler nichts aus. Mit einer gemessenen Höchstgeschwindigkeit von 212 km/h übertrifft er sein serienmäßiges Pendant um glatte 15 Stundenkilometer und lässt so manchen BMW- oder Audi-Fahrer irritiert blickend hinter sich.
(fg)
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