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Dähler baut ein M2 Cabrio Endlich ein Frischluft-M2

Frankfurt, 14. Dezember 2016
Klar, der BMW M2 ist ein fantastisches Auto und fuhr sich 2016 mit seinem lebendigen Wesen und dem agilen Handling in die Herzen vieler Auto-Fans. Doch was werksseitig irgendwie fehlt, ist ein Cabrio. Vom größeren und schnelleren M4 bietet BMW schließlich auch eine offene Version an. Gut, dass es findige Tuner gibt, die unsere Wünsche nun erfüllen. Vorhang auf für das BMW M2 Cabrio des schweizer Unternehmens Dähler.

Bis zu 425 PS im M2 Cabrio
Auf Basis des M235i Cabrio entstand eine detailgetreue M2-Replik mit offenem Dach, die dem Original in nichts nachsteht. Die muskulösen Linien des Coupés bleiben ebenso erhalten wie die feinen Details an Front- und Heckschürze. Aber nicht nur die Optik stimmt, auch unter dem schönen Blechkleid ist das Cabrio ein echter M. Mehr sogar: Dähler verpasst dem serienmäßig 370 PS leistenden und 465 Newtonmeter starken M2-Motor je nach Kundenwunsch eine von zwei Leistungssteigerungen. Mit Stufe Eins geht es auf 408 PS und 580 Newtonmeter. Das reicht für eine 0-100-Zeit von exakt vier Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 290 km/h. Stufe zwei verspricht 425 PS und 610 Newtonmeter. Schluss ist dann erst bei frisurgefährdenden 300 km/h. Wer sich noch mehr Power wünscht, dem verpflanzt Dähler auch den Motor aus dem BMW M4 ins kleine Cabrio.

Auch unter der Haut top
Um die deutlich gewachsene Kraft des M2 Cabrio auch auf die Straße bringen zu können, verbauen die Schweizer ein Gewindefahrwerk, das sich in Zug- und Druckstufe einstellen lässt und sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke für ideales Handling sorgen soll. Außerdem gibt es auf Wunsch – bei der deutlichen Mehrleistung definitiv zu empfehlen – eine Achtkolben-Hochleistungsbremsanlage, die das M2 Cabrio selbst nach ausufernden Tempo-Orgien wieder zurück in die Spur bringt. Zum Abschluss gibt es im Innenraum ein paar sehr nützliche Zusatzanzeigen, die stets über den momentanen Zustand des Sechszylinder-Aggregats informieren. Einziger Kritikpunkt: Einen Preis für den aufwendigen Umbau gibt es noch nicht.
(mf)

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