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Irres Mansory-Tuning für den Rolls-Royce Wraith Goldrausch

Brand, 14. Januar 2016
Dass Mansory es immer wieder tut, daran hat man sich mittlerweile gewöhnt. Der fränkische Veredler mit den wildesten Kreationen für die absolut Reichsten hat seit Jahren Erfolg. Diskussionen über Geschmack, Sinn und Unsinn verbieten sich also. Auch wenn es sich um so Schwerverdauliches handelt wie den neuesten Mansory-Coup namens Palm Edition 999. Dahinter verbirgt sich ein kapital umgebauter Rolls-Royce Wraith. In Weiß. Mit sehr viel Gold. Und sehr viel Kraft.

Alles gold
Das "999" bezieht sich auf das Feingold, mit dem Mansory den Wraith in Hülle und Fülle überzieht. Sämtliche Teile mit metallischer Oberfläche werden auf Wunsch vergoldet, selbst vor "Emily" macht man nicht halt. Innen gibt es eine neue Lederausstattung und – wer hätte das gedacht – ebenfalls jede Menge Gold. An der elektrischen Sitzverstellung zum Beispiel. Oder der Mittelkonsole. Oder den Türgriffen.

Neues Carbon-Bodykit
Neben der umfangreichen Vergoldung des königlichen Coupés steht auch dessen Karosseriedesign zur Debatte. Zumindest bei Mansory. Daher gibt es ein neues Carbon-Bodykit, das sogar einen Heck- und einen Dachspoiler beinhaltet. Neue 22-Zoll-Räder (natürlich in Gold) runden die optische Wraith-Verwandlung ab.

300 km/h schnell
Mansory ist aber nicht nur für seine opulenten Typ-Veränderungen bekannt. In der Regel wird auch unter der Haube geprotzt, was das Zeug hält. Beim V12 des "Baby-Rolls" ist das nicht anders. Per Software-Optimierung werden aus 632 PS und 800 Newtonmeter satte 740 PS und 1.000 Newtonmeter. Die Palm Edition 999 sprintet derart reich gesegnet in 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und schafft statt 250 nun 300 km/h Höchstgeschwindigkeit. Mit englischer Zurückhaltung hat das – wie alles an Mansorys Wraith – nicht mehr viel zu tun. Für den Preis wird das ebenfalls gelten. Den gibt es jedoch, wie immer, nur auf Anfrage. Fix ist hingegen die Limitierung der Palm-Edition auf neun Exemplare.
(sw)

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