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Extrem: Mercedes G-Klasse von Mansory Der goldene Kasten-Blitz

Brand, 23. Dezember 2016
Werfen Sie die drei Begriffe "Mercedes", "Tuning" und "Breitbau" in einen Topf und rühren kräftig um, kommt mit Sicherheit ein Mansory dabei heraus. Woher wir das wissen? Nun, die Luxus-Tuningschmiede hat sich wieder ein Fahrzeug mit Stern vorgenommen und in ein ziemlich breites und ziemlich wildes Monster verwandelt. Vorhang auf für die G-Klasse aus dem Hause Mansory.

Carbon-Widebody
Das Projektfahrzeug, das wir auf den Bildern sehen, ist ein AMG G 63 mit serienmäßigen 544 PS. Mansory verwandelt die stärkste G-Klasse mit einem Breitbau-Kit in einen echten Hingucker. Enthalten sind Kotflügelverbreiterungen, Türbeplankungen sowie Front- und Heckschürze. Alle Anbauteile sind aus Carbon gefertigt und verbreitern den Geländewagen um vier Zentimeter. Außer der Optik ist allerdings auch der Preis heftig: Rund 22.600 Euro werden für die Anbauteile fällig – ohne Montage, versteht sich. Zusätzlich sind eine Leichtbaumotorhaube, eine Dachverkleidung, ein Spoiler mit Positionsleuchten, Türgriffe, Scheinwerferblenden und Spiegelgehäuse aus dem leichten Werkstoff erhältlich.

23-Zöller? Kein Problem
Um die breiteren Radkästen auch ordentlich ausfüllen zu können, montiert Mansory 21, 22 oder gar 23 Zoll große Leichtmetallräder unter der G-Klasse. Besonderer Touch: Die Radnabendeckel richten sich stets horizontal aus. Gewaltig sind auch die Reifendimensionen: 305er-Gummis finden wir sonst nur auf absoluten Supersportwagen.

Rund 300 PS mehr
Aber Mansory wäre nicht Mansory, wenn nicht auch unter der Haube der G-Klasse ordentlich was los wäre. Der Achtzylinder-Biturbo des G 63 wird mit neuen Kolben, Pleuel, Pleuellagern, Kurbelwelle und Zylinderkopf überarbeitet und für eine brutale Leistungssteigerung fit gemacht. Dank einer neuen Abgasanlage, die G-typisch in seitlichen Endrohren mündet, und einer Software-Optimierung stemmt der G 63 mit Mansory-Kur statt 544 nun 840 PS. Das Drehmoment wird elektronisch bei 1.150 Newtonmeter gekappt. Und das ist wohl auch besser so, möchte man nicht bei jedem Ampelstart die Einzelteile der Antriebswellen von der Straße sammeln.
(mf)

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